Der Führungstipp

Wie gelingt die Einarbeitung?

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Immer wieder beschweren sich Einsteiger über die ersten Tage an ihrem neuen Arbeitsplatz. Was kann man als Führungskraft tun, damit diese Klagen weniger werden?

André Häusling von der Unternehmensberatung The HR Competence Group kann aus seinen Erfahrungen folgende Tipps geben:

Der frühere Fujitsu-Personaler André Häusling gründete in diesem Frühjahr die Unternehmensberatung The HR Competence Group sowie die Jobbörse Scrumjobs.
Der frühere Fujitsu-Personaler André Häusling gründete in diesem Frühjahr die Unternehmensberatung The HR Competence Group sowie die Jobbörse Scrumjobs.

Kommunizieren Sie die Anforderungen und Erwartungen an den neuen Mitarbeiter. Nur wenn Sie selbst wissen, was Sie genau von Ihrem neuen Mitarbeiter erwarten, können Sie es ihm auch vermitteln. Das klingt selbstverständlich, aber häufig genug ist der Mitarbeiter einfach da, und dann folgen die Überlegungen, was man nun mit ihm macht.

Nehmen Sie sich Zeit für den neuen Mitarbeiter. Wenn Sie wollen, dass Ihr neuer Mitarbeiter schnell eingearbeitet ist, dann nehmen Sie sich Zeit für ihn. Dies beinhaltet eine persönliche Begrüßung am ersten Arbeitstag, eine Vorstellung bei den neuen Kollegen sowie den wichtigsten Ansprechpartnern im Unternehmen und eventuell ein gemeinsames Mittagessen. Geben Sie ihm außerdem erste Informationen, wie Sie sich die Einarbeitung vorstellen.

Holen Sie Feedback ein. Fragen Sie Ihren Mitarbeiter, wie er mit der Einarbeitung zurechtkommt. Ich empfehle Ihnen, in den ersten zwei Wochen am Ende eines jeden Tages ein kurzes Feedback-Gespräch (alternativ Telefonat) zu führen.

Feiern Sie die bestandene Probezeit. Die Probezeit kann zu zwei Ergebnissen führen: Trennung oder Fortsetzung der Zusammenarbeit. Eine Trennung während der Probezeit ist legitim, und vielen Führungskräften fehlt der Mut, sich falsche Entscheidungen in der Personalsuche einzugestehen. Wenn aber ein neuer Mitarbeiter die Probezeit besteht, dann sollten Sie es mit Ihrem Team auch feiern.

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