Online-Jobbörsen vorne

Wie Firmen Mitarbeiter suchen

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Bei der Suche nach geeigneten Bewerbern setzt die Mehrheit der Unternehmen auf einen Mix von Stellenanzeigen in verschiedenen Medien.
Inserate im Internet liegen vorne
Inserate im Internet liegen vorne
Foto: Bitkom

Die Jobbörsen im Internet sind mittlerweile das wichtigste Medium bei der Personalsuche. Eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom unter Unternehmen ergab für das laufende Jahr, dass 79 Prozent der Firmen offene Stellen bei Jobbörsen wie Stepstone, Monster oder Jobware anbieten. Das bedeutet einen Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Aber nicht nur die Jobbörsen befinden sich im Auftrieb. Ein Drittel der befragten Unternehmen publiziert offene Stellen in sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Damit hat sich der Anteil in den letzten zwei Jahren annähernd verdreifacht. "Die meisten Firmen fahren heute mehrgleisig, um geeignete Bewerber zu finden", so Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Rund zwei Drittel der Unternehmen nutzt nach Eigenangaben drei oder mehr Medien für die Suche nach geeigneten Bewerbern.

Der Trend, freie Stellen online zu inserieren, bedeutet aber keinen Rückgang für die Druckmedien. So schalten 58 Prozent der befragten Unternehmen Stellenanzeigen in Zeitungen, was ein Plus von drei Prozent gegenüber 2010 bedeutet. Zudem nutzt jede fünfte Firma Print-Fachmagazine.

Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Aris Umfrageforschung im Auftrag des Bitkoms 1500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt.