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Wi-Fi-Alliance bringt WLAN-Sicherheitsspezifikationen

04.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Wi-Fi-Alliance (ehemals WECA - Wireless Ethernet Compatibility Alliance) hat neue Sicherheitsspezifikationen für drahtlose Netze vorgestellt. Der WPA-Standard (Wi-Fi Protected Access) beschreibt Verschlüsselungs- sowie Authentifizierungstechniken und soll das umstrittene WEP (Wi-Fi-Wired Equivalent Protocol) ablösen. Im Gegensatz zu WEP bietet WPA dynamische Schlüssel, die auf dem TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) basieren. Außerdem müssen sich Nutzer eines WPA-geschützten WLANs über das Extensible Authentication Protocol anmelden. Dadurch sind sie eindeutig identifizierbar, so das Gremium.

Die Entwicklung ist laut Konsortiums-Chef Dennis Eaton das Ergebnis einer Initiative von Mitgliedern der Alliance, unter anderem von Microsoft und Cisco. TKIP ist bereits Bestandteil der Entwürfe für den künftigen WLAN-Standard "802.11i". Die Wi-Fi-Alliance rechnet mit einer Standardisierung des WPA durch die IEEE (Electrical and Electronics Engineers) bis 2004. (lex)