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WGV setzt auf Client-Lifecycle Management

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die Württembergische Gemeinde-Versicherung macht ihre IT mit Enteo v6 besser sichtbar.
Das Hauptgebäude der WGV in Stuttgart.
Das Hauptgebäude der WGV in Stuttgart.
Foto: WGV

Weil die bisherige Lösung an ihre Grenzen gestoßen war, hatte die Versicherungsgruppe im Herbst 2007 beschlossen, eine neue Software für das Client-Lifecycle-Management einzuführen. Um für jeden Nutzer im Stuttgarter Hauptsitz und den bundesweiten Filialen das passende Softwarepaket bereitzustellen, setzte die WGV bislang die Lösung NetInstall 5.7 von FrontRange Solutions ein. Das Prinzip war dabei, die Anwendungen an den jeweiligen User zu koppeln und nicht an den Client-PC. Das führte jedoch zu ständigen Installationen und Deinstallationen, da sich etliche Mitarbeiter - etwa in den Service-Centern - einen PC-Arbeitsplatz teilten, so Klaus Stanulla, Teamleiter IT Service Management (ITSM) bei der WGV. Ein weiteres Problem war der sehr hohe manuelle Aufwand, um sich einen Überblick über die Clients und Lizenzen zu verschaffen.

Nachdem die Versicherung als Ablösung auch Altiris und Microsoft SMS in die engere Wahl genommen hatte, erhielt letztendlich der bisherige Lieferant FrontRange den Zuschlag. Dieser hatte unlängst mit Enteo v6 die Nachfolgerversion von Enteo 5.7 auf den Markt gebracht, welche laut WGV durch umfassendere Funktionen überzeugte. Der gegliederte Aufbau - gewählt wurden die Module NetInstall, Operating System Deployment (OSD), Inventory und Licence Management - erleichterte es zudem, die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Die 650 PCs im Hauptsitz und den Filialen wurden inzwischen umgestellt, nun fehlt die Client-Software nur noch auf den Rechnern einiger freiberuflich tätiger Vermittler. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die gesetzten Ziele erfüllt wurden. So wurden mit der Lösung tägliche Routineaufgaben wie das Installieren von Treibern und Anwendungen noch mehr automatisiert, das entlastet das Zeit- und Kostenbudget. Zudem, fügt Projektleiter Stanulla hinzu, seien die Anrufe von Mitarbeitern, die Probleme mit ihren Rechnern haben, deutlich weniger geworden. (Zur Projektseite auf 10projects.de)

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