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WestLB verkauft DIME-Software an Fuzzy

10.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Am 4. Mai hat die Ludwigsburger Softwarefirma Fuzzy, Spezialist für Lösungen für das Datenqualitäts-Management, von der WestLB deren entsprechende Lösung "DIME" (Data Quality Investigation and Measurement Environment) erworben. Fuzzy will die Software weiterentwickeln und als "Fuzzy DIME" vermarkten. Gleichzeitig betreuen die Ludwigsburger die WestLB als Kunden.

Die WestLB spart mit DIME nach eigenen Angaben bei der Produktstammdatenpflege rund 200.000 im Jahr. Das optimierte System habe 3,9 Millionen Datenfehler automatisch bereinigt, erklärte Ulrich Windheuser, beim Geldinstitut Director Segment IT Services; händisch hätte man dafür sieben Mannjahre benötigt.

DIME dient laut Fuzzy beim zentralen Controlling der Datenqualität als Basis für System- und Prozessoptimierung bei der Datenpflege. Es erstellt einer zentralen Datenanalyse eine Regeldatenbank. Gegen diese werden dann die einzelnen Datensätze geprüft, Verstöße weisen auf Mängel in der Datenqualität hin. (tc)