Olivetti-DES für die Datev:
Wenn zwei sich streiten . . .
FRANKFURT - Lachender Dritter beim Liebeswerben von Olivetti und Triumph-Adler um die Gunst der Datev wird der Anwender sein. Prompt hatte Olivetti als Marktführer (Telebanda!) auf die Vorstellung des T/A-Terminals (CW Nr. 42 vom 15. Oktober 1976 "Triumph für Datev") reagiert: Alle Auflagen gemäß "Pflichtenkatalog" der Datev sind erfüllt, der Olivetti-Neuling darf sich jetzt auch "Datev-Erfassungs-System DES" nennen.
Technische Daten des Modells, das "als Ergebnis der langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Datev und der Deutschen Olivetti" präsentiert wurde: Zentraleinheit mit 2 KB Anwenderspeicher (RAM) für Programme und Daten; ein zusätzlicher Festspeicher (12 KB ROM) für Interpretation und Durchführung der Programmbefehle und Steuerung von Anschlußeinheiten. Die Datenerfassung erfolgt auf Magnetband-Kassette mit bis zu 10 000 Buchungszeilen pro Kassette; Aufzeichnungs- und Lesegeschwindigkeit: 1000 Zeichen/Sekunde. Weitere Ausrüstung: Elektronische Kontakt-Tastatur, programmgesteuerter Schwarz-/Rot-Druck, Bedienerführung via Leuchtkonsole.
Peripherie-Optionen: Endlosformular-Führung, zweite Magnetband-Kassetten-Einheit, Schnelldrucker und DFÜ-Einrichtung.
Einen Preis wollten die Frankfurter noch nicht bekanntgeben. Olivetti-Kommentar: "Nicht vor dem 28. Februar - nach Absprache der Geschäftsleitungen." Als Richtpreis kann jedoch der des T/A-Modells (ab 11900 Mark) gelten. ob
