Fitnessinitiative bei Informatica

Wenn jeder Schritt zählt

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Der Fachkräftemangel lässt IT-Firmen kreativ werden, wenn es darum geht, die Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Der IT-Dienstleister Informatica tut dies mit einem Fitness-Programm.

Natürlich spielen Einkommen und flexible Arbeitsbedingungen eine wichtige Rolle, aber auch die kontinuierliche Weiterbildung, die Förderung von Projekten und interne Fitness-Programme. Auch Informatica engagiert sich für die Gesundheit und Fitness seiner Mitarbeiter. Seit Anfang des Jahres lässt der Dienstleister im Rahmen der globalen Fitness-Initiative namens "Bloom" die Schritte seiner Mitarbeiter zählen.

Dirk Häußermann, Central-EMEA-Geschäftsführer: "Bewegung motiviert die Mitarbeiter und macht sie produktiver."
Dirk Häußermann, Central-EMEA-Geschäftsführer: "Bewegung motiviert die Mitarbeiter und macht sie produktiver."
Foto: Informatica

Das Ziel ist es, die Beschäftigten fit zu halten und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. "Regelmäßige gemeinsame Bewegung hält gesund und fit und macht Mitarbeiter leistungsbereiter und ausgeglichener, motivierter, produktiver, besser gelaunt und teamfähiger", ist Central-EMEA-Geschäftsführer Dirk Häußermann überzeugt.

Das Armband zeichnet alles auf

Diese Fitness-Initiative sieht vor, dass jeder Mitarbeiter, der daran interessiert ist seine Fitness zu verbessern, kostenlos ein kabelloses Armband "Fitbit" erhält. Das Armband zeichnet jede Aktivität auf und überträgt diese auf den persönlichen PC oder Smartphone. Jeder Schritt, zurückgelegte Distanz sowie verbrannte Kalorien werden in Echtzeit erfasst. Wer sich nachts nicht vom Armband trennt, kann sogar die Schlafqualität aufzeichnen.

Lieber mal die Treppe nehmen, um das Schrittkonto aufzubessern.
Lieber mal die Treppe nehmen, um das Schrittkonto aufzubessern.
Foto: peshkova - Fotolia.com

So lässt dann so mancher Mitarbeiter den Aufzug auch mal links liegen und entscheidet sich für die Treppen, um sein Schrittkonto aufzubessern. Außer dem persönlichen Gebrauch sind auch kleine interne Aktionen und Wettbewerbe, wie etwa zur Weltmeisterschaft 2014 gestartet. Hier sind verschiedene Teams gegeneinander angetreten. "Das stärkt das ´Wir-Gefühl`, wenn dann auch noch die gemeinsamen Erfolge gefeiert werden", hat der Informatica-Chef beobachtet. Ein prozentualer Anteil der Schritte wird in bares Geld umgewandelt und für wohltätige Zwecke gespendet.

Häußermann selbst geht mit gutem Beispiel voran und ist mit dem "Fitbit"-Armband noch aktiver als zuvor, wie er versichert: "Seit ich das Armband trage, bin ich noch viel gewissenhafter, wenn es um meine Fitness geht. Ich hätte nicht gedacht, wie motivierend das sein kann."