Wenn die Firma die Geldbuße übernimmt

19.01.2009

Eine Firma hatte die Zahlung eines Bußgelds und einer Geldauflage übernommen, die gegen ihren Geschäftsführer verhängt worden waren. Ihm war vorgeworfen worden, gegen Vorschriften des Lebensmittelrechts verstoßen zu haben, weshalb er ein Bußgeld von insgesamt 17 000 DM zahlen sollte. Außerdem war ein Strafverfahren gegen ihn gegen Auflage einer Zahlung von 62 000 DM eingestellt worden. Der Bundesfinanzhof (BFH) ist laut Anwalt-Suchservice der Auffassung, dass der Geschäftsführer die von der GmbH übernommenen Beträge als Arbeitslohn versteuern muss. Der BFH hat darauf hingewiesen, dass der Arbeitnehmer Bußgeld oder Geldauflage auch dann nicht als Werbungskosten abziehen kann, wenn sie auf berufliche Handlungen zurückgehen. (hk) Quelle: www.anwalt-suchservice.de