DB2-Datenbank-Migration bei Fraport

Weniger Kosten, mehr Performance

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Beitrag in Zusammenarbeit mit IBM
24.01.2013 | von 
Klaus Manhart
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
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Eine Datenbank-Migration macht man nicht zwischen Tür und Angel. Sie erfordert Geld, Know-how, Zeit und Personal. Wer also die Datenbank eines Herstellers durch die eines anderen ersetzt, muss gute Gründe haben. Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport waren vor allem die Kosten das Hauptmotiv, seine Oracle-Datenbanken auf DB2 zu migrieren.
Um Kosten zu sparen migrierte der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport seine Oracle-Datenbanken nach DB2.
Um Kosten zu sparen migrierte der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport seine Oracle-Datenbanken nach DB2.
Foto: Fraport

Hoher Wettbewerbsdruck und geringe Margen kennzeichnen den Lufttransport und die Flughafenbranche. Das gilt auch für die Fraport AG, die mit weltweit 20.000 Beschäftigen den Frankfurter Flughafen sowie einige weitere Airports betreibt. Um die wichtigsten Unternehmensbereiche IT-technisch zu unterstützen und die Kosten unter Kontrolle zu halten, wurde eine SAP-Umgebung eingeführt.

"Unsere SAP-Umgebung gehört zu den wichtigsten Systemumgebungen innerhalb der Fraport", sagt Wolfgang Pelzer, Senior Executive Manager für Application Development and Maintenance bei Fraport. "Sie unterstützt einen erheblichen Teil der Abläufe in zahlreichen Bereichen des Unternehmens - von der Finanzbuchhaltung und dem Vertrieb über die Personalabteilung und das Projektmanagement bis hin zur Anlagenverwaltung und -wartung."

Doch wie viele andere Unternehmen kämpfte Fraport im Lauf der Zeit mit immer komplexeren IT-Systemen und zunehmenden Datenmengen: "Wir haben SAP im Jahr 2000 erstmalig mit Datenbanktechnologie von Oracle implementiert. Seitdem ist die Umgebung erheblich gewachsen: Wir verfügen jetzt über 26 verschiedene Systeme, wobei das größte System 12.100 Anwender hat. Im Lauf der Jahre sind auch die Datenmengen enorm gewachsen: Bevor wir vor kurzem auf DB2 umgestiegen sind, hatte unsere SAP-Umgebung eine Größe von 11,5 TB erreicht."

Infolge dieser großen Datenmengen - und der damit einhergehenden Nachfrage nach zusätzlicher Hochgeschwindigkeits-Festplattenkapazität und Rechenleistung - nahmen die Kosten für die Verwaltung der SAP-Umgebung rasant zu. Die IT-Verantwortlichen bei Fraport begannen deshalb, sich nach Möglichkeiten umzusehen, die Situation zu verbessern.