Gartner

Weltweiter Handy-Markt wächst im zweiten Quartal um zwölf Prozent

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Nach Zählung des Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sind im zweiten Quartal dieses Jahres 305 Millionen Mobiltelefone verkauft worden. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Absatz in den entwickelten Märkten Westeuropa und Nordamerika hat sich dabei nach einem schwierigen Start ins Jahr leicht erholt: In Westeuropa wurden knapp 42 Millionen Mobiltelefone verkauft, in Nordamerika wurden gut 44 Millionen Einheiten abgesetzt.

"Das wirtschaftliche Umfeld hat weiterhin einen negativen Einfluss auf die Mobiltelefonverkäufe sowohl in entwickelten wie auch in Schwellenmärkten", sagt Carolina Milanesi, Research Director für mobile Geräte bei Gartner. "Die Verbraucher in den entwickelten Märkten bevorzugten weiterhin durchschnittliche gegenüber High-end-Geräten, während in den Schwellenmärkten weiterhin neue Konsumenten hinzukommen." Ersatzkäufe seien auch aufgrund hoher Inflationsraten schwach geblieben. Dennoch erwarten die Auguren weiterhin, dass im gesamten Jahr die Zahl von 1,28 Milliarden verkauften Handys erreicht wird.

Nokia kommt inzwischen auf fast 40 Prozent Marktanteil. Q: Gartner
Nokia kommt inzwischen auf fast 40 Prozent Marktanteil. Q: Gartner

Auf Seiten der Hersteller zeigt sich das gewohnte Bild: Nokia mit weitem Abstand vor dem Rest der Handy-Welt. Die Finnen verkauften von April bis Juni 2008 gut 120 Millionen Mobiltelefone und konnten gegenüber dem Vorjahresquartal ihren Marktanteil nochmals um fast drei auf 39,5 Prozentpunkte steigern. Auf Platz zwei steht Samsung (15,2 Prozent Market Share) vor Motorola (zehn Prozent), LG (8,8 Prozent) sowie Sony Ericsson (7,5 Prozent).