Gartner

Weltweite IT-Ausgaben steigen 2014 auf 3,8 Billionen Dollar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner hat ihre Prognose für die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2014 geringfügig reduziert.

Demnach erholt sich der weltweite IT-Markt heuer ein wenig mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 3,8 Billionen Dollar (2013: 3,7 Billionen). Im Vorjahr hatte das Wachstum der IT-Investitionen mit plus 0,4 Prozent noch nahezu stagniert. Die Ausgaben für Geräte wie PCs, Ultramobiles, Tablets und Smartphones waren 2013 sogar um 1,2 Prozent rückläufig gewesen, sollen 2014 aber wieder um 4,3 Prozent anziehen. Allerdings dürfte nach Einschätzung der Auguren damit auch eine Margenerosion einhergehen, da die Differenzierzung der Geräte bald nur noch über den Preis und nicht länger über die Orientierung auf spezielle Aufgaben laufen werde.

Das stärkste Wachstum erwartet Gartner auch in diesem Jahr wieder im Bereich Unternehmenssoftware, wo die Ausgaben um 6,8 Prozent steigen sollen. "Die Investionen fließen in die Nutzung von Analytics, um B2C-Prozesse effizienter zu machen und das Marketing gegenüber den Kunden zu verbessern", sagt der Gartner-Analyst Richard Gordon. "Der Fokus liegt darauf, das Kundenerlebnis über die Presales-, Sales- und Post-Sales-Prozesse hinweg durchgängig zu verbessern." Dank unter anderem höherer Investitionen in Software für die Verwaltung von Kundenbeziehungen (CRM) und Lieferketten (SCM) war das Segment Enterprise Software schon 2013 um 5,2 Prozent gewachsen.

Vor drei Monaten hatte Gartner für die weltweiten IT-Ausgaben 2014 allerdings noch ein Wachstum von 3,6 Prozent angesetzt. Dass es nun 0,5 Prozent weniger sind, begründen die Auguren unter anderem mit einer gesenkten Prognose bei den Ausgaben für TK-Dienstleistungen, die mehr als 40 Prozent der gesamten IT-Ausgaben ausmachen, und einem leicht gesenkten Ausblick für die Investitionen in Rechenzentrums-Systeme.