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Weiterer Zukauf soll Suns N1-Initiative stützen

31.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun Microsystems plant, den Softwareentwickler Centerrun für 66 Millionen Dollar zu übernehmen. Der Deal soll im September abgeschlossen werden, heißt es US-Medienberichten zufolge. Der kalifornische Serverspezialist will mit dem Zukauf seine N1-Initiative zur einfacheren und kostengünstigeren Rechenzentrenverwaltung stärken. Das im Jahr 2000 gegründete Startup aus Redwood City vertreibt die gleichnamige Provisioning-Software Centerrun. Diese erlaubt es Administratoren Applikationen von einer zentralen Konsole aus zu konfigurieren und an die Rechner eines Unternehmens zu versenden. Mit Blick auf Suns Vision eines virtuellen Rechenzentrums ist die Company damit in der Lage, einem Unternehmen bei Bedarf oder je nach Service-Level-Agreements (SLA) weitere Ressourcen zuzuteilen. Ein ähnliches Konzept fasst IBM im Rahmen seiner

On-Demand-Strategie unter dem Begriff "Autonomic Computing" zusammen, HPs Pendant trägt den Namen "Utility Data Center".

Um über die erforderliche Technologie für N1 zu verfügen, hatte Sun im September 2002 bereits das Startup Pirus Networks (Computerwoche online berichtete) beziehungsweise den auf die Virtualisierung von Speichersystemen spezialisierten Switch "PSX-1000" zugekauft. Zwei Monate später wurde der Automationssoftware-Hersteller Terraspring übernommen (Computerwoche online berichtete). (mb)