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Weitere Kleinaktionäre verklagen die Telekom

21.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rund 150 enttäuschte T-Aktionäre wollen am heutigen Dienstag beim Landgericht Frankfurt eine Sammelklage gegen die Deutsche Telekom einreichen. Nach Auskunft des Harpstedter Rechtsanwalts Jens-Peter Gieschen werfen die Anteilseigner in ihrer sogenannten Prospekthaftungsklage der Telekom vor, in den Prospekten zum zweiten und dritten Börsengang im Juni 1999 beziehungsweise Juni 2000 falsche Angaben zu den Immobilienwerten des Unternehmens gemacht zu haben. Am 21. Februar dieses Jahres hatte die Deutsche Telekom den Buchwert ihrer Immobilien offiziell um etwa zwei Milliarden Euro nach unten korrigiert. (Computerwoche online berichtete). Die Kläger verlangen deshalb die Rücknahme der erworbenen Aktien gegen Erstattung des damaligen Kaufpreises. Privatanlegern wurden die Anteilscheine seinerzeit zu einem

Ausgabepreise von 37,50 Euro (1999) beziehungsweise 63,50 Euro (2000) angeboten. Aktuell ist die T-Aktie nur noch knapp 17 Euro wert.