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Webmethods sieht schwarz für Break-even

08.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aufgrund der schwachen Wirtschaft erwartet der Integrationsspezialist Webmethods für das erste Geschäftsquartal 2003 (Ende: 30.Juni) nun einen Verlust zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Dollar. Der Umsatz soll im Bereich von 47 Millionen bis 48 Millionen Dollar liegen. Nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial rechneten die Analysten bislang im Durchschnitt mit Einnahmen von 48,9 Millionen Dollar und einem ausgeglichenen Ergebnis.

Phillip Merrick, CEO und Chairman der Company aus Fairfax, Virginia, erklärte in einer Stellungnahme, dass der Bedarf an Integrationssoftware bei den Kunden unverändert hoch sei. Wegen der derzeitigen ökonomischen Verhältnisse würden die Anwender aber ihre Anschaffungen hinauszögern. So sollen etwa die Einnahmen im Lizenzgeschäft von knapp 37 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf aktuell zwischen 28 Millionen und 29 Millionen Dollar zurückgehen. (mb)