IBM kooperiert mit Nuance

Watson soll im Gesundheitswesen helfen

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IBM kooperiert mit Nuance, um die Analytik-Technologie des Supercomputers "Watson" im Gesundheitswesen einzusetzen
IBMs Analytics-Supercomputer "Watson" arbeitet mit POWER7-Prozessoren.
IBMs Analytics-Supercomputer "Watson" arbeitet mit POWER7-Prozessoren.
Foto: IBM

IBM und Nuance Communications (die Firma, die so gut wie alle Spracherkennungstechnik aufgekauft hat, Anm. d. Red.) haben eine gemeinsame Forschungsvereinbarung angekündigt. Zweck der Kooperation ist die weitere Entwicklung und kommerzielle Nutzung der analytischen Fähigkeiten des Watson-Supercomputersystems von IBM für die Gesundheitsbranche.

Die Forschungs- und Technologieinitiative kombiniert einer Mitteilung zufolge die Frage- und Antwort-Methodik, die Verarbeitung der natürlichen Sprache und die Lerneigenschaften des IBM Systems mit den Nuance-Spracherkennungslösungen zur klinischen Fachsprache für die Diagnose und Behandlung von Patienten. Damit können Krankenhäuser, Ärzte und Krankenkassen möglicherweise schnelleren und besseren Zugang zu wichtigen Informationen erhalten. Die beiden Firmen rechnen mit ersten kommerziell verfügbaren Angeboten aus der Zusammenarbeit in 18-24 Monaten. Ebenfalls mit im Boot sind das Medizinzentrum der Columbia-Universität und die School of Medicine der Universität Maryland.