Microsofts Chancen gegen Android und iPad

Was taugen Tablets mit Windows 8?

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Mit Windows 8 steigt Microsoft erneut in den Tablet-Markt ein. Doch können die Windows-Tablets der iPad- und Android-Konkurrenz Paroli bieten?
Tami Reller, Microsofts Chief Marketing Officer, zeigt ein Tablet mit Windows 8 auf der CES.
Tami Reller, Microsofts Chief Marketing Officer, zeigt ein Tablet mit Windows 8 auf der CES.
Foto: Microsoft

Selbst wenn es aktuell den Anschein hat: Apple hat den Tablet-Formfaktor nicht erfunden. Allerdings konnte der Konzern aus Cupertino als erster einen kommerziellen Erfolg mit den flachen Rechnern verbuchen. Nun zieht vor allem die Konkurrenz der Android-Geräte nach, aber auch Microsoft will wieder in diesen Markt einsteigen. Wieder? Ja, denn dies ist mindestens der dritte Versuch des Windows-Anbieters aus Redmond, diesen Formfaktor zu etablieren. Dabei helfen soll nicht nur verbesserte Technologie, sondern vor allem das kommende Betriebssystem Windows 8 mit einer optionalen Oberfläche für mobile Devices. Diese orientiert sich am Metro-Design, das Microsoft bereits jetzt auf seinen aktuellen Smartphones verwendet. Auf Wunsch soll sich Windows 8 aber umschalten lassen, dann ähnelt die Oberfläche eher der von Windows 7.

Aktuell befindet sich das neue Betriebssystem noch in der Entwicklung. Im Januar 2012 wurde im Rahmen der Technikmesse CES in Las Vegas bereits die Beta-Version demonstriert. Am 29. Februar wurde diese schließlich der Öffentlichkeit präsentiert. Ähnlich wie bei der Einführung von Windows 7 holt sich Microsoft früh die Community als Tester mit ins Boot. Das ist keine schlechte Strategie, schließlich gilt Windows 7 als eins der ausgereiftesten Betriebssysteme des Konzerns.