Berufsbild im Wandel

Was Softwareentwickler heute können müssen

Hans Königes
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
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Java ist noch immer aktuell

Neben dem genannten Methoden- und Technologiewissen entscheidet die Branchenkenntnis über den Nutzen eines Softwareentwicklers für den Kunden. Die immer engere Verflechtung von Geschäftsprozessen und IT erfordert vom modernen Softwareentwickler eine möglichst gute Kenntnis der Abläufe beim Auftraggeber. "Die drei Dimensionen Technologie, Methoden und Domänenwissen bilden die fachliche Grundlage für die Softwareentwickler der Gegenwart und Zukunft", resümiert Unterberger.

Technisches Können reicht nicht

Trotz enormer Marktumwälzungen haben sich einige Dinge in der Entwicklungswelt nicht geändert: So ist die inzwischen gute alte Programmiersprache Java immer noch aktuell. Zusätzlich bekommt jedoch die "Kundentauglichkeit" stärkeren Einfluss auf den Berufserfolg. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Softwareentwickler allein über ihr technisches Können definierten und dieses beim Tüfteln im Hinterzimmer pflegten.

Solche Profile wird man nur noch in wenigen spezialisierten, konzerneigenen Entwicklungsbereichen finden. Entwickler bei IT-Dienstleistern hingegen müssen ihre Leistungen zunehmend auch vor dem Kunden präsentieren und ihn beraten können. Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Konflikt-Management und Verhandlungsgeschick sind heute unumgänglich. Und das gilt nicht nur für die Beziehung zum Kunden, sondern auch für die Arbeit in multikulturellen, räumlich verteilten Teams - vor allem in den Definitionsphasen.

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