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Was Software Defined bringt – Vorteile in der Übersicht.

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust: das des Programmierers und Technikers und das des Vollblut-Journalists und Content-Junky. Seit 30 Jahren schreibe ich Programme, Artikel, Kompendien, Web-Seiten-Inhalte und Social-Media-Schnipsel und habe immer noch Spaß dran. Derzeit befasse ich mich - nicht nur für Dell - intensiv mit den Themen Cloud und Security.
Mit "Software Defined" als grundlegendem Ansatz für die Implementierung der IT-Infrastruktur steht eine Technik zur Verfügung, die sehr weitreichende Veränderungen mit sich bringt. Dies hat viele Vorteile, erfordert aber auch ein Umdenken, weg von konkreter Hardware, hin zu Services und virtualisierten Lösungen.

Kosten-Aspekte

  • Mit Software-Defined-Techniken kann bestehende Hardware optimal ausgelastet werden. Sie haben nur noch so viel Hardware im Einsatz, wie Sie brauchen und nicht wie sie vielleicht einmal in Jahren brauchen werden.

  • Die Hardware bietet nur noch Basis-Funktionalität und kann auch von verschiedenen Herstellern kommen. Sie sind nicht an einen Hersteller gebunden und können zwischen verschiedenen Angeboten wählen, um etwa günstiger einzukaufen.

  • Sie müssen bei Anschaffungen nicht überdimensioniert einkaufen, weil sich Software-Defined-Systeme modular und flexibel um Ressourcen ergänzen lassen, wenn sie gebraucht werden.

  • Wartungskosten werden deutlich reduziert, weil weniger Hardware im Einsatz ist und zudem zentralisiert per Software überwacht werden kann.

  • Sie müssen weniger Hardware- und firmenspezifische, teure Spezialisten beschäftigen.

  • Sie sparen Strom und natürlich auch Platz und damit auch Kosten für die Klimaanlage in der IT.

Technische Vorteile

  • Der Umbau der IT-Struktur in einer Software-Defined-Umgebung kann in Ruhe getestet werden. Die per Software definierten Einstellungen lassen sich sichern und zurückspielen, was Anpassungen enorm erleichtert.

  • Bestehende Installationen lassen sich Stück für Stück um moderne Software Defined Data Center (SDDC) Elemente ergänzen.

  • Die Anpassung von Netzwerk, Storage und Server-Landschaft kann in Minuten erfolgen und erlaubt sehr einfach, neue Ideen auszuprobieren.

  • Auf unerwartete Leistungsanforderungen kann ein SDDC schnell reagieren und zusätzliche Leistung bereitstellen.

  • Ausfälle einzelner Systemkomponenten lassen sich leichter kompensieren.

  • Fehler in der Konfiguration der IT-Technik lassen sich leichter diagnostizieren und beheben.

 Bei Massenspeichern haben zwar schon einige Unternehmen auf Software Defined Storage umgeschwenkt, viele befinden sich aber noch in der Evaluierung.
Bei Massenspeichern haben zwar schon einige Unternehmen auf Software Defined Storage umgeschwenkt, viele befinden sich aber noch in der Evaluierung.
Foto: Dell

Investitions- und Zukunftsaspekte

  • Software-Defined-Systeme sind modern, modular und flexibel ausbaubar. Sie investieren damit in eine Technik, die sich langfristig auszahlt und länger genutzt werden kann.

  • Sie binden sich bei Einsatz von offenen, standardisierten Systemen nicht an einen Hersteller. Ein Vendor-Lock-in wird vermieden.

  • Sie können in vielen Situationen bei SDDC-Technik auf bestehende Systeme aufsetzen und diese sukzessive ausbauen.

  • Neue Techniken und Anwendungen lassen sich in einem SDDC schnell implementieren. Ihr Unternehmen kann dadurch moderne Lösungen schneller anbieten.

  • Software lässt sich viel leichter updaten als Hardware. Bestehende Systeme lassen sich so leichter modernisieren.

  • Ein SDDC macht Ressourcen frei, die die IT dazu nutzen kann, nur nicht auf Anforderungen zu reagieren, sondern aktiv die Firmen-IT mitzuentwickeln und Projektvorschläge auszuarbeiten.

Im Software Defined Data Center lassen sich viele Wartungs- und Konfigurationsarbeiten in Minuten vom Schreibtisch aus erledigen.
Im Software Defined Data Center lassen sich viele Wartungs- und Konfigurationsarbeiten in Minuten vom Schreibtisch aus erledigen.
Foto: Dell

Vorteile für Mitarbeiter

  • Mitarbeiter in der IT-Abteilung sind motivierter, weil weniger Wartungsarbeiten anfallen.

  • Mitarbeiter können verstärkt für kreative Aufgaben und zukunftsorientierte Projekte eingesetzt werden.

  • Projekte lassen sich schneller umsetzen, was auch dem Ansehen der IT in der Firma hilft.

  • Die IT kann auf Wünsche Der Mitarbeiter schneller und besser eingehen und diese leichter umsetzen.

  • Mit einem SDDC bekommen Mitarbeiter immer die nötige Leistung zur Verfügung gestellt, die sie brauchen, da sich Performance-Engpässe leichter finden und schneller beheben lassen.

Sicherheitsaspekte

  • Virtuelle Netzwerke lassen sich leichter um virtuelle Firewalls und Load Balancer erweitern, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten.

  • Software lässt sich leichter updaten als Hardware, um Sicherheitslücken möglichst schnell zu stopfen.

  • SDDC-Konfigurationen lassen sich speichern, sichern, editieren und wieder laden.

  • Fehlkonfigurationen werden durch integrierte Management-Funktionen vermieden, was der Gesamtstabilität des Systems zugutekommt.

  • Thin-Client-Lösungen mit virtualisierten Client-Rechnern sind sicher gegen Virenbefall und wesentlich leichter gegen Bedrohungen abzusichern als Desktop-Rechner.

  • Software-Defined-Funktionen lassen sich in die Cloud auslagern. Damit sind die Daten vor lokalen Bedrohungen wie Diebstahl, Feuer und andere Ausfälle geschützt.

Die IT als Akteur

  • Mit einem SDDC erhält die IT Handlungsspielräume und kann aktiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens mitwirken.

  • Schnelle, praktikable Lösungen auch für ehemals schwierige Probleme unterstreichen die Modernität der IT-Abteilung.

  • Eine bessere IT-Performance bei sinkenden Kosten stärkt das Vertrauen der Geschäftsführung in die IT und lässt deren Vorschläge und Einwände auf offenere Ohren treffen.

Weitere Informationen, was sich technisch hinter einem Software Defined Data Center verbirgt, finden Sie im Artikel "Mit weniger Hardware aufrüsten - Software Defined macht es leicht".

Die Zuteilung der Ressourcen im Software Defined Data Center werden optimal gemanagt. Sie müssen erst erweitert werden, wenn sie knapp werden.
Die Zuteilung der Ressourcen im Software Defined Data Center werden optimal gemanagt. Sie müssen erst erweitert werden, wenn sie knapp werden.
Foto: Dell