FAQ

Was Sie beim Update von XP auf Windows 7 beachten müssen

Simon Hülsbömer
Simon verantwortet redaktionell leitend die Themenbereiche IT-Sicherheit, Risiko-Management, Compliance und Datenschutz. Er hat aber auch Trends wie Big Data, Analytics und Cloud Computing sowie IT-Projekte in den Fachabteilungen im Blick. Außerdem betreut der studierte Media Producer den täglichen Früh-Newsletter und ab und an die iPad-Ausgaben der COMPUTERWOCHE. Aufgaben als Online-News-Aushelfer, in der Traffic- und Keyword-Analyse, dem Content Management sowie die inoffizielle Funktion "redaktioneller Fußballexperte" runden sein Profil ab.
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Nicht nur Sie haben Microsoft Windows Vista ausgespart. Doch wie bringen Sie Windows XP nun ohne Probleme auf Windows 7? Hier kommen alle Antworten.

Die größte Herausforderung für Microsoft Windows 7 wird es sein, aus dem Schatten seines übermächtigen Vorvorgängers Windows XP herauszutreten. Nur wenn die XP-Fans bereit sind, ihren Liebling aufzugeben, kann Windows 7 ein ähnlicher Erfolg werden. Noch bis April 2011 wird Microsoft XP-Updates ausliefern - eine lange Zeit, in der der Erfolg der 7er-Version nur über die Qualität der Plattform und der Features führen kann. Zudem sollte ein Update von XP auf Windows 7 in Microsofts eigenem Interesse problemlos möglich sein - doch da fangen die Schwierigkeiten bereits an. Unsere US-Schwesterpublikation Computerworld hat die Probe aufs Exempel gemacht und beantwortet die wichtigsten Fragen.

1. Brauche ich Windows Vista, um Windows 7 installieren zu können?

Nein.

2. Kann ich ohne Neuinstallation direkt von Windows XP auf Windows 7 updaten?

Leider nicht. Bei Vista war ein "In-place"-Upgrade von XP auf Vista möglich, ohne Programme, Einstellungen und ähnliches zu verlieren. Über die gleiche Möglichkeit in Windows 7 hat Microsoft nach eigenen Angaben im Entwicklerblog "Engineering Windows 7" lange debattiert, sich schließlich aber doch dagegen entschieden: "Die Hardware, die Treiber und die Technik hinter den Applikationen hat sich einfach zu stark verändert, als dass die Qualität eines Windows-7-Upgrades die einer frischen Systeminstallation erreichen könnte." Heißt: Um eine Neuinstallation auf formatierter Festplatte, vorherigem Backup und späterer Einrichtung aller Programme kommt der Anwender nicht herum. Lediglich die vorhandenen Systemeinstellungen können zumindest teilweise automatisch wiederhergestellt werden (siehe dazu Frage 8)

3. Welche Systemvoraussetzungen hat Windows 7?

Je nach gewünschter Version (32-Bit / 64-Bit) benötigt der Anwender laut Microsoft mindestens (besonders ein größerer Arbeitsspeicher ist sehr empfehlenswert):

  • CPU mit 1 GHz

  • 1 Gigabyte (32-Bit-Version) oder 2 GB (64-Bit-Version) Arbeitsspeicher

  • 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit) freien Festplattenspeicher

  • DirectX-9-kompatible Grafikkarte mit WDDM-1.0-Treiber

4. Woher weiß ich, ob Windows 7 auf meinem Rechner läuft?

Laden Sie sich den "Windows 7 Upgrade Advisor" herunter. Er testet Ihr System durch und teilt Ihnen mit, ob und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.