"State of Information"-Umfrage
Was kostet Informations-Management?

Foto: Symantec
Exponentielles Datenwachstum ist kein Trend, der nur auf bestimmte Konzerne, sondern alle Unternehmen weltweit zutrifft. Derzeit sind laut dem von Symantec in Auftrag gegebenen "State of Information Survey" insgesamt 2,2 Zettabyte an geschäftsrelevanten Daten weltweit gespeichert.
Dabei ist nicht nur die Masse an Informationen beachtlich, sondern ebenso ihre wirtschaftliche Bedeutung. So zeigt die Studie auch, dass digitale Informationen in Deutschland zu 40 Prozent den Wert eines Unternehmens ausmachen. Weltweit sind es sogar 49 Prozent.
Angesichts dieser Bedeutung von Unternehmensdaten ist ein durchdachtes Informations-Management wichtiger denn je, heißt es in der Studie. Doch das ist für Unternehmen mit Kosten verbunden. So zeigt die Studie, dass die Umfrageteilnehmer hier durchschnittlich 30 Millionen Euro jährlich investieren, während kleinere und mittelständische Unternehmen mit rund 262.000 Euro rechnen.
Allerdings sind die durchschnittlichen Kosten für einen Angestellten eines kleinen und mittelständischen Unternehmens mit 2.900 Euro höher als von Großunternehmen (rund 2.600 Euro). In einem typischen 50-Mann Betrieb werden zum Beispiel rund 145.000 Euro für das Informations-Management verwendet, während in einem größeren Unternehmen mit 2.500 Angestellten hier 6.5 Millionen Euro anfallen würden.
Weltweit summieren sich die Ausgaben für Informations-Management auf 1,1 Billionen Dollar. Aufgesplittet auf die unterschiedlichen Disziplinen ergibt sich folgendes Bild: Um den Zugriff auf die Daten zu ermöglichen, werden 117 Milliarden Dollar ausgegeben, für Compliance 295 Milliarden, für die Speichersysteme 309 Milliarden und für die Sicherheit der Informationen 324 Milliarden Dollar pro Jahr.
