Abgeschlossene Projekte und Geld

Was IT-Profis motiviert

Alexandra Mesmer
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 14 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie schreibt, redigiert, organisiert, moderiert und kümmert sich um die Online-Rubriken Karriere & Gehalt, Freiberufler, Young Professional und den Karriere-Ratgeber sowie den Karriere- und Freiberufler-Newsletter.
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Wer produktive IT-Mitarbeiter haben möchte, sollte sie anständig bezahlen und für ein stringentes Projekt-Management sorgen. Diese zwei Schlüsse lässt eine Umfrage zur Motivation zu.

Wenn sich ein Projekt dem Ende nähert, arbeiten fast alle IT-Spezialisten motiviert. Das ergab eine Umfrage der Online-Jobbörse IT Job Boards unter 99 IT-Spezialisten in Deutschland. Der Grund für die Motivation ist die Aussicht auf die Zufriedenheit, die der Abschluss eines Projektes mit sich bringt. Generell geht es IT-Spezialisten um die Sache: Für 93 Prozent bedeutet Produktivität, möglichst viel zu erledigen und nicht etwas fertig zustellen, mit dem man vor dem Chef glänzen kann.

Geld ist für viele IT-Profis ein wichtiger Motivator.
Geld ist für viele IT-Profis ein wichtiger Motivator.
Foto: Mellimage/Fotolia.com

Weitere Motivationsfaktoren sind Geld (relevant für 46 Prozent) und die Tatsache, dass Kollegen auf die Ergebnisse der eigenen Arbeit warten (57 Prozent). Die Aussicht auf einen pünktlichen Feierabend spornt hingegen nur 16 Prozent an, härter zu arbeiten. Die am weitesten verbreitete Maßnahme für die Gestaltung eines effektiven Tages ist das Anlegen von To-do-Listen.

Frust durch unklare Arbeitsanweisungen

Negativ auf die Produktivität wirken sich vor allem unklare Arbeitsanweisungen (85 Prozent), Lärm (66 Prozent) und schlechte Laune (44 Prozent) aus. Außerdem lenkt knapp die Hälfte der Teilnehmer das Lesen von Nachrichten im Internet oder Aktivitäten in sozialen Netzwerken von der Arbeit ab. Hunger oder die Fragen der Kollegen beeinträchtigen die Produktivität dagegen selten.

"Die Studie unterstreicht, wie wichtig Pausen sind: 75 Prozent unserer Teilnehmer bestätigen, dass sie sich nach einer Unterbrechung der Arbeit produktiver fühlen. Interessant ist auch, dass knapp ein Drittel schon einmal die Arbeitsweise umgestellt hat, um mehr zu leisten. Dieser Wert zeigt, dass die Anforderungen in der IT ständig steigen. Zudem beweist er, wie motiviert die Mitarbeiter in der IT sind, das Pensum zu schaffen", kommentiert Josephine Boyd, Business Development Manager des IT Job Board.

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