Webcast zu Analytics

Was Daten-Analyse auf dem Mainframe bringt

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Um Transaktionen mit analytischen Prozessen zu verknüpfen, brauchen Unternehmen den Mainframe. Dieser These widmet sich ein Webcast der Computerwoche.
Der Mainframe bietet sich als Schlüsselplattform für Big Data und Analytics an.
Der Mainframe bietet sich als Schlüsselplattform für Big Data und Analytics an.
Foto: IBM

Von reinen Informationen zum größten Kapital eines Unternehmens - die Sicht auf Geschäftsdaten hat sich rasant gewandelt. Stichworte wie Big Data zeigen, wie IT-Entscheider mit der Datenflut zu kämpfen haben. Sie müssen die Informationen nicht nur schnell, sondern auch intelligent nutzbar machen.

Dabei wird es immer wichtiger, Transaktionen mit analytischen Prozessen zu verbinden. Hier bietet sich der Mainframe als Schlüsselplattform für Big Data und Analytics an. Die Technologie beschleunigt Abfragen und steigert die Kosteneffizienz von Analytics.

Diese These vertreten jedenfalls Stefan Mueck, Executive Consultant, Big Data Leader Europe bei IBM Global Business Services und Martin Dirk Schneider, Manager Data Warehousing Center of Excellence bei der IBM Software Group. Sie diskutieren ihren Standpunkt mit Detlef Korus von der Computerwoche in einer dreißigminütigen Web-Infosession.

"Heiratet Watson Hana?"

„Heiratet Watson Hana?“ Auf diese Frage, wenn auch überspitzt, bringt Korus die Diskussion. Antwort: Jein. Das konkretisiert Mueck so: „Jeder kann über die API Watson-Fähigkeiten aufrufen, das wird aus der Cloud geliefert“. Die Strahlkraft des Namens Watson sieht der Experte nicht nur im Gewinn des Computerprogramms bei den legendären Jeopardy-Sendungen 2011, sondern auch in dessen Nutzwert für Unternehmen. „Lernende Systeme haben ein neues Tor aufgestoßen“, sagt er. „Wir wollen schneller verstehen und schneller entscheiden.“

Auf den Unternehmensalltag heruntergebrochen, geht es Schneider um die Vision, dass Anwendungen auf Originaldaten zugreifen können. Diese liegen auf dem Mainframe. Denn jeder Datentransport bedeutet erstens eine Fehlerquelle und zweitens eine Zeitverzögerung. Das kann angesichts heutiger Reporting-Anforderungen nicht mehr hingenommen werden.

Digital Leader aufgepasst! - Foto: IDG

Digital Leader aufgepasst!

Und nicht nur wegen des Reportings. Digitale disruptive Geschäftsmodelle haben den Blick jedes Unternehmensvorstands auf die IT geschärft. Mueck zitiert ein Beispiel an der Schnittstelle verschiedenster Industrien: ein Versicherer hat mit der Expertise der Firma Climate Corp, die Wetterdaten analysiert, eine neuartige Ernteausfallversicherung entwickelt. Dass das Life-Science-Unternehmen Monsanto fast eine Milliarde US-Dollar für Climate Corp ausgegeben hat, überrascht Mueck nicht.

Daten müssen nicht mehr vom Mainframe weggezogen werden

„Das Digitale ist der Motor für neue Geschäftsmodelle“, sagt der IBM-Experte. Damit müssen die Themen Analytics und transaktionale Daten neu gedacht werden. Denn komplexe Datenabfragen führen Unternehmen schon seit Jahren durch. Jetzt ist es aber nicht mehr nötig, die Daten vom Mainframe wegzuziehen, wie Schneider betont.

Hier die Web-Infosession ansehen