Nixdorf, SBS, Mobilcom, Tenovis und Gedas

Was aus einstigen Vorzeigefirmen wurde

Ingrid Weidner arbeitet als freie Journalistin ín München.
Softlab, Nixdorf, SoftM, Plönzke, sd&m, Star Division, Brokat, Arcor, debis - die Liste der im Lauf der Jahre verschwundenen IT-Marken ist lang. Die COMPUTERWOCHE hat einige zusammengetragen und zeigt, wer sie geschluckt hat oder unter welchem Namen sie nun firmieren.

Manche waren Stars, andere hielten sich nur dafür. In der ITK-Branche stiegen einige deutsche Unternehmen zu namhaften Größen unter anderem auch an der Börse auf, andere konnten sich trotz hervorragender Technik und Produkte nicht gegen geschäftstüchtigere oder stärkere Konkurrenten am Markt durchsetzen. Wieder andere überlebten, indem sie unter das Dach eines Konzerns schlüpften.

In den vergangenen Jahrzehnten verschwanden auf diese Art in Deutschland so bekannte Firmen wie Arcor, Nixdorf, Star Division, Brokat, IDS Scheer, Plönzke, SoftM, Mobilcom, Softlab, SBS, Qimonda oder Jobpilot, um nur einige Beispiele zu nennen. Manche tauchen unter neuem Namen wieder auf, anderen blieb nur die Insolvenz.

Das Spektrum der verschwundenen IT-Marken ist dabei groß. Es umfasst die gesamte Bandbreite des Informations- und Telekommunikationsmarktes. Mit anderen Worten: Es reicht vom Chiphersteller wie Qimonda über Softwareanbieter wie Star Division, Brokat, IDS Scheer oder SoftM bis hin zum Beratungs- und Dienstleistungssektor, wo Firmen wie SBS, Plönzke oder Jobpilot Zeitzeugen ihrer IT-Epoche waren. Gleiches gilt für den TK-Markt, der schon viele Unternehmen wie Arcor oder Mobilcom hat kommen und gehen sehen.

Die COMPUTERWOCHE hat eine Auswahl für Sie zusammengestellt und führt in der Bildergalerie auch auf, wer wenn geschluckt hat oder unter welchem neuen Namen so manches frühere Vorzeigeunternehmen nun firmiert.