IT-Freiberufler

Was Auftraggeber über IT-Freiberufler wissen sollten

14.03.2008
IT-Freelancer sind Freiberufler aus Überzeugung und wollen das auch weiter bleiben. Konstanz ist ihnen sehr wichtig, denn sie wechseln in der Regel nur selten ihren Auftraggeber. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "IT-Freiberufler Markt", die zeigt, wie Freelancer ticken und Auftraggeber an sie herankommen.

Der Markt für IT-Freiberufler hat sich für diese in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Die Nachfrage nach qualifizierten IT-Selbständigen hat das Angebot an Fachkräften weit überschritten. Die IT-Profis können sich momentan entspannen und müssen nicht jedem Auftrag hinterher rennen. So steht praktisch alle zwei Jahre ein neues Projekt an. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "IT-Freiberufler Markt" der Unternehmensberatung Vend Consulting, die im Auftrag des IT-Dienstleister DV-Ratio über 500 Freiberufler befragte.

Die meisten Freiberufler können es sich leisten, die Zahl ihrer Auftraggeber überschaubar zu halten.
Die meisten Freiberufler können es sich leisten, die Zahl ihrer Auftraggeber überschaubar zu halten.

Die Umfrage zeigt, dass rund 50 Prozent der Befragten in den vergangenen fünf Jahren zwischen einem und drei Auftraggeber hatten. Rund 72 Prozent haben ihre Profil-Daten bei maximal zehn Kunden hinterlegt. Knapp 95 Prozent arbeiten in Vollzeit.

Dass sie mit ihrem Dasein als Freiberufler scheinbar ganz zufrieden sind, zeigt der Umstand, dass neun von zehn auch in den kommenden drei Jahren als Freelancer tätig sein wollen. Wenig überraschend ist, dass der Großteil der IT-Selbständigen sich als technik-affin bezeichnet und gerne Neues ausprobiert.

Der Großteil der Freelancer ist technik-affin und probiert gerne auch einmal etwas Neues aus.
Der Großteil der Freelancer ist technik-affin und probiert gerne auch einmal etwas Neues aus.

Auf die Frage, wann IT-Freiberufler ihre Suche nach einem neuen Projekt beginnen, gaben knapp drei Viertel von ihnen an, ihre Suche spätestens vier Wochen vor Abschluss des aktuellen Auftrags zu starten. Allerdings verhalten sie sich bei der Suche nach einem neuen Projekt eher passiv.

Freiberufler suchen eher passiv nach Aufträgen

IT-Freelancer lassen sich lieber über neue Projekte informieren, als selbst aktiv nach Informationen zu suchen. Dabei vertrauen über 45 Prozent für gewöhnlich auf wenige, zentrale Informationen, die bei der Entscheidungsfindung über ein Projekt wichtig sind. Dabei stellt das Internet das mit Abstand am meisten genutzte Medium dar.

Vor allem Marktplätze werden im Internet genutzt, um an Informationen heranzukommen. An zweiter Stelle stehen Homepages von Dienstleistern. Große Bedeutung haben auch Networking-Plattformen. Das Internet beziehungsweise E-Mail spielt auch bei Ansprache über neue Projekte eine entscheidende Rolle. 63 Prozent der Befragten werden häufig per E-Mail über neue Aufträge informiert.

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