Umfrage von Maturity

Was Anwendern an der IT gefällt - und was nicht

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Benchmarking-Spezialist Maturity hat mehr als 2.500 IT-Anwender gefragt, wie sie die Leistung ihrer IT-Abteilung und des Supports bewerten.

Das Verhältnis zwischen Anwendern und IT-Abteilung ist sprichwörtlich schlecht. Eine aktuelle Anwenderumfrage der Münchner Maturity Holding GmbH zeichnet jedoch ein differenziertes Bild: Überwiegend zufrieden sind die IT-Nutzer mit dem Support, den verfügbaren Kompetenzen und der Qualität der Dienstleistung. Das IT-Management muss sich jedoch harsche Kritik gefallen lassen.

Kostentransparenz und Prozesse gelten als schwach.
Kostentransparenz und Prozesse gelten als schwach.
Foto: Maturity

Pauschale Aussagen über die Zufriedenheit der Anwender sind offenbar schwierig. Mit Abstand am schlechtesten schnitt in der Maturity-Umfrage die Transparenz der IT-Abteilung in Bezug auf Preise und Leistungen ab. Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 15 (sehr gut) erhielt das IT-Management 6,7 von 15 möglichen Punkten. Auch nur mit 8,4 bewerteten die Anwender Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen der IT-Prozesse in den vergangenen zwölf Monaten - auch das sicher kein Ruhmesblatt für die IT-Verantwortlichen.

Dazu Karsten Tampier, Managing Consultant bei Maturity: "IT-Manager sind gut beraten, die eigenen Kunden und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen." Das betreffe vor allem eine offene und nachvollziehbare Aufstellung der IT-Kosten und -Leistungen, etwa über die Definition interner Service-Levels und eine verursachergerechte Kostenverrechnung.