Samsung SSD

Was Analysten sagen

Warum SSDs den Storage-Markt dominieren

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Vorteile wie höhere Leistung, bessere Effizienz und Wirtschaftlichkeit sind die treibenden Kräfte für die zunehmende Akzeptanz von SSDs in der Unternehmens-IT. Zusätzlich angeheizt wird das Thema SSD durch die Vielfalt an Geräten und Anwendungen und den steigende Speicherbedarf im Umfeld von Big Data und Cloud Computing.

Viele Analysten prognostizieren, dass sich bis 2015 die Zahl der IT-Geräte verdreifachen wird, während sich das Datenaufkommen gegenüber 2011 versechsfachen wird. Auch die Zahl der Benutzer und Anwendungen soll in ähnlicher Weise zunehmen und sich innerhalb nur weniger Jahre verdoppeln.

All diese Faktoren beschleunigen die Nachfrage nach schnellem zuverlässigem Speicher - und SSDs bieten die beste Lösung dafür. "SSDs expandieren sowohl im Client- als auch im Enterprise-Markt", sagt Jeffrey Janukowicz, Research Director für Solid State Storage Technologies bei IDC. "Die Industrie will die vielen inhärenten Vorteile der Technologie für sich nutzen, um schneller und effizienter auf die gespeicherten Daten zugreifen zu können".

Zsolt Kerekes, ein erfahrener Storage-Analyst, der bereits im Jahr 2003 ein exponentielles Wachstum des SSD-Markts prognostiziert hatte, relativierte im November 2012 die Popularität von HDDs: "Meine Analysen zeigen ein eindeutiges Ergebnis: Welche Produkte oder Technologien künftig auch immer auf den Festplatten-Markt kommen werden: Nichts davon wird das ultimative Wachstum des SSD-Marktes signifikant verlangsamen - oder gar behindern." Egal was kommt, der SSD gehört also in jedem Fall die Zukunft.