Drahtlostechnik kommt nur langsam in die Gänge

Warten auf Wireless USB

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Nach dem Wegfall von Standardisierungs- und Regulierungshürden scheint der Weg für (Certified) Wireless USB auch hierzulande frei. Was fehlt, sind Angebot und - eventuell - Nachfrage.
Noch nicht hierzulande verfügbar: Ein Wireless-USB-Set von D-Link
Noch nicht hierzulande verfügbar: Ein Wireless-USB-Set von D-Link
Foto: D-Link

Ohne störende Kabelverbindungen vom PC auf Drucker, externe Festplatten und andere Peripheriegeräte zugreifen, noch dazu mit einer USB-ähnlichen Übertragungsrate von bis zu 480 Mbit/s - die Vorteile der Nahfunktechnik Wireless USB (WUSB) sind klar ersichtlich. Nachdem die Bundesnetzagentur bereits Mitte Januar die Frequenzen für die zugrunde liegende Ultra-Wideband-Technologie (UWB) im Frequenzbereich von 3,1 bis 10,6 Gigahertz generell freigegeben hat, können es viele PC-Nutzer kaum mehr erwarten, dass darauf basierende Lösungen auch hierzulande erhältlich sind. In den USA bieten Hersteller wie Belkin, D-Link und IOgear teilweise schon seit Herbst vergangenen Jahres WUSB-Hubs und -Adapter für PCs an. In den deutschen Online-Shops der entsprechenden Hersteller wird man dagegen vertröstet, die Produkte seien "in Kürze verfügbar". Bei D-Link etwa rechnet der verantwortliche Produktmanager Dominik Fritsche nicht vor dem 4. Quartal mit einem Marktstart. Selbst dieser Termin sei noch nicht endgültig entschieden, erklärte er auf Anfrage der "Computerwoche".