Die neue Generation der Business-Smartphones

Warten auf den iPhone-Killer

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Mangels neuer Konzepte setzen die Hersteller von Business-Smartphones aktuell zwar auf modernste Technik, jedoch in altbekannter Verpackung.

Mit dem iPhone hat Apple die etablierten Handy-Hersteller offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt: Selbst ein Jahr nach der Vorstellung des Kultgeräts fehlt ihnen noch ein probates Gegenmittel im Programm, der Schwerpunkt liegt beim Altbewährtem. Das gilt insbesondere für den Marktführer Nokia, der erst in der zweiten Jahreshälfte Modelle auf Basis der neu entwickelten Symbian-S60-Plattform mit Touch-Interface herauszubringen plant. Nokia wolle zuvor sicherstellen, dass die mehr als 5000 für S60 entwickelten Programme auch problemlos auf den Modellen mit Touchscreen laufen, so die Erklärung von Niklas Savander, Leiter des Bereichs Services und Software, auf dem kurz vor der CeBIT abgehaltenen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. "Wir streben keine Ein-Gerät-Lösung an wie andere Hersteller", fügte Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo hinzu. Nokia wolle stets eine komplette Produktpalette anbieten, auch bei Handys mit Touchscreen.