IT intim - Die Sorgen der CIOs

Wachstum braucht Projekt-Management

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Sie stehen vor ein paar Herausforderungen, die andere gern hätten. Erzählen Sie doch mal, warum.
Stefanie Kemp, Senior Vice President und Group CIO, Vorwerk
Stefanie Kemp, Senior Vice President und Group CIO, Vorwerk

Vorwerk erlebte 2010 das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte. Diesen positiven Trend wollen wir auch 2011 fortsetzen. Für uns in der IT bedeutet dies neue Herausforderungen. Nun werden kurzfristig viele neue Projekte angefragt und realisiert. So etwas lässt sich ja leider nicht immer langfristig planen und bedarf deshalb einer hohen Flexibilität.

Als Teil des Routine-Tagesgeschäfts verfolgen wir den internationalen Rollout unserer einheitlichen IT-Architektur parallel weiter. Daneben sind vielerlei Projekte zu stemmen. Dazu zählen Vorhaben im E-Commerce-Umfeld, im CRM-Bereich, eine Archivierungslösung, Barcode-Anbindungen zum Scannen von Seriennummern und der Ausbau unserer Kommunikationsplattform.

Das ist eine Menge kleinerer Anforderungen, die sich jedoch aufaddieren. Sie sind dringend notwendig, um unsere Geschäftsaktivitäten zu unterstützen und die Geschäftsprozesse zu verbessern.

Trotz der Herausforderungen wollen wir den IT-Bereich aber nicht aufblähen. Wir versuchen, die Kosten stabil zu halten. Es wäre aus meiner Sicht falsch, jetzt in strukturelle, organisatorische Maßnahmen zu investieren. Diese Entwicklung entspricht dem Trend. Wir versuchen, Lösungen zu schaffen, die weiteres Wachstum potenziell abfedern. Notwendige Zusatzkapazitäten integrieren wir von außen.