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Studie von Hewlett Packard Enterprise

Vorreiter der Digitalen Transformation erzielen den höchsten Gewinn

14.06.2016
Die Digitale Transformation irkt sich auf die gesamte Unternehmensorganisation aus. Eine Studie von Coleman Parks Research und Hewlett Packard Enterprise untersucht, welchen Einfluss Digitalisierungsstrategien und Infrastruktur-Entscheidungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Unternehmenserfolg haben.

An der von Coleman Parks Research im Auftrag von Hewlett Packard Enterprise durchgeführten Studie "Profiling Infrastructure Leaders" haben 1.206 Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern aus den USA, Lateinamerika, Asien-Pazifik und EMEA teilgenommen. Ansprechpartner waren leitende Führungskräfte und Entscheider aus der IT und der Geschäftsbereichsebene.

Die Studienautoren von Coleman Parkes Research haben für ihre Untersuchung die befragten Unternehmen in die Kategorien "Marktführer", "Mainstreamer" und "Nachzügler" eingeordnet. Vor diesem Hintergrund ergeben sich signifikante Unterschiede: So legt die Studie Zusammenhänge zwischen dem Grad der Digitalisierung im Unternehmen und realen geschäftlichen Vorteilen wie neue Umsatzströme, schnellere Markteinführung und höhere Rentabilität offen. Sie zeigt, auf welche komplexe Weise die IT-Infrastruktur mit Flexibilität, Leistungsfähigkeit, Agilität und letztlich der Wettbewerbsfähigkeit und dem Unternehmenserfolg verknüpft ist.

Für die Einteilung in die jeweiligen Gruppen wurden folgende Kriterien herangezogen:

  • Klare Vorstellung von Digitaltechnologien

  • Ausformulierte Pläne für die Umsetzung von Digitaltechnologien

  • Erfahrungen mit der Einführung von Digitaltechnologien

  • Klar definierte und transparente Beziehungen zwischen IT und Geschäftsbereichen im Hinblick auf Digitaltechnologien

  • Investitionen in die IT-Infrastruktur

The Next Now! - Foto: shutterstock.com - SFIO CRACHO

The Next Now!

Für die Bewertung wurde der jeweils erreichte Reife/Übernahmegrad von Digitaltechnologien ermittelt. Dabei kamen die Analysten zu dem Ergebnis, dass rund 60 Prozent der Befragten das Mittelfeld ("Mainstreamer") bildeten, während 25 Prozent in die Gruppe der Vorreiter ("Marktführer") fielen und rund 15 Prozent deutliche Defizite im Bezug auf die Digitalisierung ("Nachzügler") aufwiesen. "Es ist ein klarer Unterschied zu erkennen, zwischen den Unternehmen, die das Potenzial von Digitaltechnologien ausschöpfen, und jenen, die IT lediglich dazu nutzen, die Geschäftsprozesse am Laufen zu halten", schreiben die Autoren der Studie.

Cloud, Big Data, Mobile: Firmen werden zu Marktführern

Dabei zeige sich eine deutliche Korrelation zwischen den Übernahmeraten bei Digitaltechnologien und den Geschäftsergebnissen. Unternehmen, die eine Technologie sehr umfassend einsetzen, nutzen oft die gesamte Funktionalität dieser Technologie und würden zu Innovationsführern in der jeweiligen Branche. So entwickelten sich Firmen, die Digitaltechnologien wie Cloud, Mobilität und Big Data auf fortschrittliche Weise einsetzen, mit der Zeit zu Marktführern. Andersherum ließe sich beobachten, dass Marktführer in der Regel eher als die anderen Gruppen geneigt sind, verschiedene Digitaltechnologien einzusetzen. In den meisten Fällen arbeiten bei den Vorreitern IT­ und Geschäftsbereiche, die Digitaltechnologien nutzen, enger zusammen. Auch zeichneten sie sich dadurch aus, dass sie stetig nach neuen Einsatzmöglichkeiten für die eingesetzten Technologien suchen, um so weitere Wettbewerbsvorteile zu erringen.

Die unterschiedliche Einschätzung von der Funktion und dem Potenzial der IT zeigt sich deutlich bei der Frage, ob und in welchem Maße die IT als Differenzierungsmerkmal fungiert: Fast zwei Drittel der Marktführer (63 Prozent) sind der Ansicht, dass sie sich mit ihrer IT vom Wettbewerb absetzen können. Bei den Mainstreamer sind es 39 Prozent und bei den Nachzüglern lediglich 13 Prozent. Entsprechend höher wird auch die Bedeutung der IT-Infrastruktur bei den Marktführern eingeschätzt: Hier glauben 60 Prozent, dass die IT-Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, bei den Nachzüglern sind es nur 37 Prozent. (Mainstreamer 54 Prozent).

Noch eindrucksvoller ist der Unterschied zwischen den Gruppen, wenn es um die Übernahmen der verschiedenen Digitaltechnologien geht: Hier liegen die Marktführer weit vor den zögerlichen Unternehmen. Zwischen 74 und 83 Prozent der Marktführer sehen sich selbst als Nutzer, die Digitaltechnologien wie Cloud, Mobilität, Big Data, Social Media und das Internet of Things "umfassend" bis "sehr umfassend" einsetzen, bei den Nachzüglern sind es hingegen nur 25 bis 33 Prozent.

IT- und Fachabteilungen sitzen an einem Tisch

Die Mehrheit aller Befragten ist überzeugt, dass ein erfolgreicher IT­Betrieb in Zukunft neue Denkweisen voraussetzt und es erheblicher Veränderungen auf allen Ebenen des Unternehmens bedarf. Die meisten Befragten glauben, dass fundamentale Veränderungen an der IT­Strategie (78 Prozent), am Führungsdenken (66 Prozent), in organisatorischer Hinsicht (72 Prozent), beim Know-how (75 Prozent), bei der Technologie (76 Prozent) und beim Budget (74 Prozent) erforderlich sind, um auch zukünftig gute Geschäftsergebnisse zu erzielen.

Dabei sind es vor allem die Marktführer, die ständig auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten sind. Sie sind eher bereit als die Mainstreamer und die Nachzügler, die erforderlichen Veränderungen anzugehen. Im Bezug auf das dafür notwendige Budget sind die meisten Befragten durchaus optimistisch und glauben, dass die Mittel für den Auf- und Ausbau der IT­System-Infrastruktur in den kommenden zwei Jahren verfügbar sein wird. Dabei sind wiederum die Marktführer (88 Prozent) und die Mainstreamer (87 Prozent) deutlich zuversichtlicher als die Nachzügler (66 Prozent).

Insgesamt lässt sich aus der Studie ablesen, dass das Thema Digitalisierung in der Mehrzahl der Unternehmen angekommen ist - und ernst genommen wird. Gleichzeitig mit den Anstrengungen, die im Hinblick auf die Digitalisierung unternommen werden, ändert sich fast überall die Rolle der IT: Die IT wird zunehmend als Partner auf Augenhöhe gesehen, der die Ausrichtung des Unternehmens mit beeinflusst und einen immer wichtigeren Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. "Die IT-Abteilungen sitzen mit den Geschäftsbereichen an einem Tisch. Diese Form der Zusammenarbeit zeigt, dass die IT es wohl geschafft hat, nicht mehr wie bisher als Kostenstelle gesehen zu werden, die nur die zentralen Services am Laufen hält", kommentieren die Analysten ihre Studienergebnisse.