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Vonage bricht nach IPO ein

26.05.2006
Nach dem Börsengang fällt der Wert der Aktien um 24 Prozent.

Der Börsengang des VoIP-Spezialisten Vonage sei das "schwächste Debüt der vergangenen zwei Jahre" gewesen, titelte das "Wall Street Journal". Am Mittwoch war das Vonage-Papier für 17 Dollar in den Handel gekommen, den Donnerstag schloss die Aktie mit einem Preis von 13 Dollar ab. Das Minus betrug umgerechnet knapp 24 Prozent. Immerhin spülte der Börsengang rund 500 Millionen Dollar in die Kassen des Unternehmens - und Berichten zufolge etwa 700 Millionen Dollar in die Kassen des Unternehmers Jeffrey Citron.

Beobachter vermissen bei Vonage eine Strategie, um langfristig gegen die Großen der Branche (Telcos, Kabelnetzbetreiber, Internet-Konzerne) bestehen zu können. Und dies in einem Markt, der von einem extremen Preisdruck gekennzeichnet ist. (ajf)