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VoIP-TK-Anlage auf Linux-Basis

29.04.2004

Eine High-end IP-TK-Anlage bringt Siemens im dritten Quartal auf den Markt. Nach Unternehmensangaben unterstützt die "HiPath 8000 IP PBX" mehr als 100.000 IP-Telefone. Als Zielgruppe sehen die Münchner große Unternehmen, die ihre verteilten VoIP-Installationen durch eine zentrale Anlage im Rechenzentrum konsolidieren wollen.

Im Gegensatz zu den bisherigen TK-Anlagen, bei denen Siemens ein proprietäres Unix als Betriebssystem verwendete, basiert die HiPath 8000 auf Linux. Hardwareseitig läuft der Linux-Server auf einem Rechner der IBM e-Series mit zwei Intel Xeon-Prozessoren.

In Sachen Kompatibilität versichert Siemens, dass die Anlage gängige IP-Telefone, wie etwa von Cisco, Pingtel oder Polycom unterstützt. Und dies obwohl man das Session Initiation Protocol (SIP) erweitert hat, um Siemens-spezifische Telefonfunktionen zu implementieren. (hi)