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Vodafone wählt DRM-Lösung von CoreMedia

23.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Vodafone, gemessen am Umsatz größter Mobilfunkanbieter weltweit, wird die Inhalte seiner "Live!"-Premiumangebote für UMTS-Kunden mit DRM-Technik (Digital Rights Management) der Hamburger Firma CoreMedia schützen. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen unterzeichnet.

CoreMedias Lösung für mobile Services basiert auf den offenen Standards der Open Mobile Alliance (OMA) und nutzt unter anderem Java, ODRL (Open Digital Rights Language) und XML (Extensible Markup Language). Inhalte wie Musik oder Videos lassen sich damit in mehreren Sicherheitsstufen verteilen, vom leichten Schutz ("Forward Lock", "Combined Delivery") bis hin zu verschlüsseltem Vertrieb mit "Separate Delivery".

Derzeit sind gut 120 Handy-Modelle mit integriertem OMA-DRM am Markt. CoreMedias Leiter Products & Marketing Willms Buhse, gleichzeitig Vice Chair der OMA, erwartet ein weiterhin starkes Wachstum des Markts für mobile Premium-Inhalte. Vodafone und CoreMedia wollen eng mit den Handyherstellern kooperieren, um eine möglichst weite Verbreitung der OMA-DRM-Standards zu gewährleisten.

CoreMedia wurde 1996 als universitärer Spin-off in Hamburg gegründet und beschäftigt gut 120 Mitarbeiter. Die Firma verfügt daneben über ein weltweites Netz von Implementierungs-Partnern mit mehr als 500 geschulten Beratern. Hauptaktionär ist die Deutsche Telekom. (tc)