4 Mrd. Euro

Vodafone und Telefonica bieten für britische T-Mobile

07.09.2009
Die Mobilfunkriesen Vodafone Group und O2 haben für die britische Telekom-Tochter T-Mobile einem Zeitungsbericht zufolge Gebote über jeweils 3,5 Milliarden Pfund (umgerechnet vier Milliarden Euro) vorgelegt.
Telekom-Chef René Obermann hielt sich zuletzt bedeckt bezüglich der Zukunft der britischen Mobilfunktochter.
Telekom-Chef René Obermann hielt sich zuletzt bedeckt bezüglich der Zukunft der britischen Mobilfunktochter.

Eine Entscheidung könnte innerhalb der kommenden Wochen fallen, berichtete die Sonntagszeitung "Sunday Times". T-Mobile (UK) Ltd., Tochter der Deutschen Telekom, ist derzeit mit einem Marktanteil von 15 Prozent der viertgrößte Mobilfunkanbieter in Großbritannien. O2 ist eine Tochter der spanischen Telefónica. Ein Verkauf von T-Mobile an einen der beiden Interessenten würde diesen jeweils zum Marktführer auf der Insel machen. An T-Mobile soll auch France Télécom interessiert sein.

Über die Zukunft von T-Mobile (UK) wird seit einigen Monaten spekuliert. Telekom-Chef René Obermann hatte sich im August zu den Gerüchten nicht konkret geäußert. Er verwies darauf, dass der Chef der Sparte, Richard Moat, seine Strategie in den kommenden Wochen konkretisieren wolle. Die Telekom kämpft im schwierigen britischen Mobilfunkmarkt mit sinkenden Umsätzen und verlor zuletzt viele Kunden an die Konkurrenz. (dpa/tc)