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Vodafone setzt Blackberry-Anbieter RIM unter Druck

21.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der weltweit größte Mobilfunkanbieter Vodafone will seinen E-Mail-Push-Service auf ganz Europa ausweiten. Derzeit gibt es den Dienst, der E-Mails automatisch auf die Mobiltelefone weiterleitet, nur in Deutschland und Italien. Hierzulande bietet Vodafone den Service in drei unterschiedlichen Tarifoptionen für eine Monatsgebühr von 17,40 Euro, 29 Euro oder 69 Euro an. Mit der Ausdehnung des Dienstes macht das Mobilfunkunternehmen vor allem dem kanadischen Anbieter Research in Motion (RIM) Konkurrenz, der mit seinem E-Mail-Client Blackberry derzeit den Markt beherrscht. Obwohl Vodafone den Blackberry vermarktet, ist der E-Mail-Push-Dienst auch auf Highend-Geräten der Hersteller Nokia und Sony Ericsson nutzbar. Künftig sollen auch Handys weiterer Anbieter den Service unterstützen. Der Dienst ist im US-amerikanischen Verizon-Netz, an dem Vodafone beteiligt ist, vorerst nicht vorgesehen. (pg)