Vodafone gewinnt 800.000 Neukunden im ersten Quartal

19.07.2007
Vodafone steigerte seine Kundenzahl im vergangenen Quartal deutschlandweit um 800.000 Neukunden, weltweit wuchsen sie um 9,1 Millionen auf 232 Millionen Teilnehmer. Auch beim Umsatz legte der Konzern deutlich zu, allersdings musste das Deutschland-Geschäft sinkende Einnahmen bekannt geben.

Der deutsche Ableger des Vodafone-Konzerns steigerte seine Kundenzahl im zweiten Quartal 2007 um 800.000 Neukunden, insgesamt betreute das Unternehmen zum 30. Juni rund 31,62 Millionen Teilnehmer. Besonders gut verkauften sich nach eigener Aussage Zuhause- und UMTS-Angebote. Damit stieg die Zahle der Vodafone Zuhause-Kunden auf 2,74 Millionen. Die 4,2 Millionen Verbraucher mit UMTS-Vertrag unterteilen sich in 3,73 Millionen Telefonierer, weitere 467.000 nutzen 3G für ihren Laptop. Die Zuwächse können sich sehen lassen: innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der UMTS-Kunden um 1,86 Millionen, allein im vergangenen Quartal um 476.000.

Der Umsatz belief sich von April bis Juni 2007 auf 1,919 Milliarden Euro. Der Rückgang zum Vorjahrzeitraum lag bei 6 Prozent, verursacht durch niedrigere Preise für Telefonie, Roaming und Terminierungsentgelte. Der ARPU (Umsatz je Kunde und Monat) stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,20 Euro, verglichen zum Vorjahreswert ging er um 2,60 Euro zurück.

Mittlerweile erwirtschaftet Vodafone Deutschland 24,3 Prozent seines Mobilfunkumsatzes mit Datendiensten und SMS. Die reinen Datendienste machen knapp 10,2 Prozent des Service-Umsatzes aus, ein Zuwachs von 3,5 Prozent in zwölf Monaten. Auch bei den Sprachminuten konnte das Unternehmen zulegen, insgesamt telefonierten Vodafone-Kunden im letzten Quartal etwa 9,9 Milliarden Minuten (plus 30 Prozent); je Kunde sind das 108 Minuten im Monat.

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