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Vodafone auf Wachstumskurs im ersten Halbjahr

15.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britische Mobilfunk-Anbieter Vodafone hat vorläufige Zahlen für sein erstes Geschäftshalbjahr vorgelegt. Das Unternehmen konnte seinen Profit vor Steuern gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 1,46 auf 3,04 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Die Einnahmen des expansionswütigen Carriers stiegen vor allem durch die jüngsten Akquisitionen um 32 Prozent auf 16,87 Milliarden Euro.

Gemischt fiel das Ergebnis der neuen Konzern-Tochter D2 aus, die Vodafone im Rahmen der Mannesmann-Akquisition übernahm. Das deutsche Mobilfunkunternehmen konnte seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres gegenüber dem Vorjahr zwar um 24 Prozent auf 3,41 Milliarden Euro steigern, musste jedoch Profiteinbußen hinnehmen. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um 16 Prozent auf 1,03 Milliarden Euro, die Margen von 45 auf 30 Prozent. Schuld daran waren die hohen Kosten für die Neukundengewinnung. Dafür stieg die Zahl der D2-Teilnehmer in der ersten Jahreshälfte auf 16,4 Millionen. Das sind 5,4 Millionen Kunden mehr als zu Jahresbeginn und 102 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 1999.