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VMware Workstation patzt bei Vista

27.02.2007
Wer das Programm zur Virtualisierung auf dem PC unter Vista nutzen möchte, muss auf die VMware-Version 6.0 warten, die im zweiten Quartal dieses Jahres erscheinen soll.

Anwender werden beim Vista-Setup auf das Kompatibilitätsproblem hingewiesen: Wer seinen PC mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem ausstatten will, benötigt für einen fehlerfreien Betrieb von VMware Workstation auf einem Vista-Host die Version 6.0. Nach dem Vista-Upgrade eines Windows-XP-Rechners wird das dort installierte Programm VMware Workstation 5.5 als "nicht identifiziertes Programm" bezeichnet. Zwar ließ sich das Produkt starten, das Microsoft-System wies in einem Dialog jedoch auf mögliche Beeinträchtigungen hin ("Das Programm verfügt über bekannte Kompatibilitätsprobleme"). VMware führt die Schwierigkeiten auf Treiberplattentreiber zurück, die bei Vista anders gestaltet sind als bei Vorgängerbetriebssystemen.

Laut VMware können Nutzer des Produkts kostenlos auf Version 6.0 umsteigen, falls sie die Workstation-Virtualisierung in diesem Jahr gekauft haben. Wer schon länger die Software nutzt, muss ein Upgrade erwerben.

Windows Vista lässt sich dagegen problemlos als Gastsystem auf der Virtualisierungssoftware "VMware Server" betreiben. Das erlaubt es beispielsweise Windows-XP-Anwendern, Vista auszuprobieren. (fn)