Desktop-Virtualisierung

VMware aktualisiert Workstation, Player und Fusion

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Schon eine Woche vor seiner Hausmesse VMworld kündigt VMware neue Versionen der Desktop-Produkte Workstation, Player und Fusion an.

Gemeinsam ist den neuen Hypervisors für Windows, Linux und Mac die Unterstützung für Windows 10 (keine Überraschung) inklusive Assistentin Cortana und eine neue Grafik-Engine mit Unterstützung für DirectX 10 und OpenGL 3.3, was den Einsatz weiterer grafikintensiver Anwendungen in Virtuellen Maschinen ermöglicht. Außerdem sollen die Produkte besser mit mehreren Bildschirmen und hochauflösenden (HiDPI) Displays zurechtkommen.

VMware Workstation 12 Pro
VMware Workstation 12 Pro
Foto: VMware

Aus der bisherigen VMware Workstation wird in Version 12 jetzt die "Workstation 12 Pro". Das ist dem Rebranding des darunter angesiedelten VMware Player Pro zum "Workstation 12 Player" geschuldet. Es ändert sich aber nichts daran, dass nur die Workstation Pro Virtuelle Maschinen erzeugen und (wie Fusion 8 Pro) mit der Cloud-Umgebung vCloud Air zusammenarbeiten kann. Der Player ist wie gehabt eine reine Ablaufumgebung für VMs.

VMware Fusion 8
VMware Fusion 8
Foto: VMware

Die bisherige Fusion-Version 7 wird beim "Unity"-Modus nicht mehr an Windows 10 angepasst. Sie kann zwar das ganze Windows 10 in einem Fenster anzeigen, aber nicht einzelne Windows-Programme. Parallels hatte das mit seinem neuen Desktop und dessen "Coherence"-Feature genauso gemacht. Mac-Nutzer, die volle Integration mit einem virtuellen Windows 10 wollen, kommen also um das kostenpflichtige Update auf das neueste Release Fusion 8 (das auch schon vorbereitet ist für OS X "El Capitan") oder Parallels Desktop 11 nicht herum.

 

volkeru

Ich kann von VMware 12 nur abraten. Wer noch ältere VM-Maschinen (z.B. Windows XP) laufen lassen will, hat mit der 12er-Version nur Ärger. Alte Fehler, die in VMware 11 schon behoben waren, treten wieder auf (Hänger beim Booten mit DVD-Laufwerk auf "Auto Detect") und die neuen VMware Tools haben Probleme mit .NET Framework 2.0. Sobald die Tools auf Version 12 upgedatet wurden, bleibt .NET 2.0 hängen und keine Anwendung, die darauf zugreift, läuft mehr.

Karl Ranseier

"Der Player ist wie gehabt eine reine Ablaufumgebung für VMs. "

Nö, stimmt nicht. Wollen Sie diesen Fehler nicht langsam mal korrigieren, anstatt darauf hinweisende Kommentar zu löschen?

Karl Ranseier

@ThomasCloer
Zitat "Der Player ist wie gehabt eine reine Ablaufumgebung für VMs."

Stimmt nicht ganz. Schon seit Jahren kann man mit dem Player auch VMs erstellen:
http://www.vmware.com/de/produ...
Erstellen: Mit VMware Workstation Player können Sie
virtuelle Maschinen mit den neuesten 32-Bit- und 64-Bit-Windows- und
-Linux-Betriebssystemen erstellen. Mit Easy Install ist das noch
einfacher als die direkte Installation auf Ihrem PC

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