Kleine Helfer
VLC Media Creator - Quelloffene Videoschnittsoftware

Foto: Diego Wyllie
Wie die Entwickler erklären, basiert der Video-Editor auf der gleichen Codebasis wie der erfolgreiche Player. Von dem Tool können Anwender also die Flexibilität und Robustheit erwarten, die den Media Player so erfolgreich gemacht haben. Die Software wartet mit einem weitreichenden Feature-Set auf, ohne für den Laien allzu komplex zu werden.
Umfangreiche Formatunterstützung
Neben den üblichen Editierungsfunktionen, die bei keiner modernen Videobearbeitungs-Software fehlen dürfen, bietet das Programm einige weitere interessante Funktionen an. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, fertige Filme direkt aus dem Programm heraus auf Youtube und andere Videoportale zu exportieren. Wie der VLC-Player ist auch das Videoschnittprogramm in der Lage, verschiedene Videoformate zu importieren, wiederzugeben und zu bearbeiten.
Frühes Betastadium
Auf der Projekt-Website können Interessierte die Software kostenlos herunterladen (aktuell weisen die Macher von VLMC drauf hin, dass keine stabilen Downloads zur Verfügung stehen). Dort stehen verschiedene Versionen für Mac, Windows und Linux (Ubuntu, Archlinux, Gentoo etc.) zur Verfügung. Zu beachten gilt allerdings, dass VLMC noch im frühen Betastadium ist. Man darf sich nicht wundern, wenn man über mehr Bugs stolpert als üblich.
CW-Fazit: Mit marktführenden Video-Suites wie Premiere oder Final Cut kann der VLC Media Creator nicht mithalten. Als kostenlose Open-Source-Lösung hat das Tool jedoch viel zu bieten und dürfte besonders für Linux-User interessant sein. (ph)
