Visitenkarten effizient verwalten

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Mit dem "Mini USB Business Card Scanner" sollen Karteikästen, Blechdosen und andere Aufbewahrungsbehälter für Visitenkarten ausgedient haben.

Das stellt zumindest Hersteller Targus in Aussicht. Der 120 Gramm schwere Mini-Scanner, der sich via USB-Kabel mit dem Notebook oder dem heimischen Desktop-PC verbinden lässt, erlaubt es, Visitenkarten mit einer Auflösung von bis zu 600 mal 1200 dots per inch (dpi) einzuscannen und mit Hilfe von Texterkennungssoftware automatisch in eine Kontaktdatenbank zu übertragen.

Der Scan-Vorgang, der per Mausklick in der beiliegenden Software "Presto Bizcard 4.0.1." der Firma Newsoft gestartet wird, dauert pro Visitenkarte rund sechs Sekunden. Nach dem Auslesen versucht das Programm, die Daten über die Smart-Field-Recognition-Technik richtig zuzuordnen. So werden Namen, Adressen, Telefonnummern und Mail-Adressen automatisch in den richtigen Feldern in der Datenbank einsortiert. Das funktioniert in aller Regel gut. Da jedoch das Layout mancher Karten ungewöhnlich gestaltet ist, kommt es auch vor, dass die Daten falsch zugeordnet beziehungsweise nicht erkannt werden. Daher ist es notwendig, die eingelesenen Informationen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Dabei lassen sich zusätzliche Informationen eingeben.

Die Applikation selbst ist einfach zu bedienen und bietet alle grundlegenden Funktionen eines einfachen Kontakt-Managements. Das Programm offeriert verschiedene Ansichten. Außerdem können Anwender die Datensätze nach unterschiedlichen Kriterien sortieren beziehungsweise nach bestimmten Informationen suchen. Die Daten lassen sich in verschiedene Formate exportieren, unter anderem als Outlook-, Text- oder Excel-Datei sowie für Palm-Geräte und Windows-Handhelds. Für den etwa zigarettenschachtelgroßen Mini-Scanner verlangt Targus rund 150 Euro.

CW-Fazit

Zwar ist der Business Card Scanner etwas teuer, schafft aber Ordnung im Visitenkarten-Chaos. Die Zuordnung der eingelesenen Daten funktioniert meist gut, muss aber geprüft weren.