IDC-Analyse

Virtualisierungen lassen Zahl der Rechenzentren sinken

Sponsored Sponsored
Beitrag in Zusammenarbeit mit SAP
06.12.2012
In den USA ist die Zahl der Rechenzentren weiterhin rückläufig. Zugleich werden mittelgroße und große Rechenzentren immer größer. Treiber für diese Entwicklung sind laut IDC die verbreitete Server-Virtualisierung sowie Cloud-Computing
Foto: Spectral-Design / Fotolia

In den USA ist die Zahl der Rechenzentren weiterhin rückläufig. Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise des Jahres 2008, im Zuge derer Tausende ausgelagerter Server-Standorte aufgegeben wurden, ging deren Zahl erstmals im Jahr 2009 um 0,7 Prozent zurück. Zur selben Zeit wuchs die Gesamtkapazität der Rechenzentren geringfügig um 1 Prozent, weil große Server-Umgebungen trotz der Krise weiter zulegten. Das geht aus einem Analysepapier des Marktforschers IDC hervor.
Danach haben sich die beiden gegenläufigen Trends in den Jahren seit 2009 fortgesetzt, was aus Sicht von IDC auf große Veränderungen beim Einsatz von Rechenzentren wie auch von IT Ressourcen schließen lässt. Das rasch wachsende Spektrum an Anwendungen und Geräten für die mobile Kommunikation und für den geschäftlichen Einsatz, explosionsartig anwachsende Mengen unstrukturierter Daten sowie der Wunsch, diese Daten zu speichern und zu analysieren sind laut IDC der Motor für diese Veränderungen.Unternehmen.

Betrieb von Applikationen zunehmend in zentralen Rechenzentren

IDC geht davon aus, dass der entscheidende Faktor bei der Umgestaltung der Rechenzentrumslandschaft die umfassenden Virtualisierungen waren, mit denen CIOs ihre Server-Ressourcen besser ausnutzen wollten. Virtualisierung und Server-Konsolidierung zusammen führten zu einem signifikanten Rückgang an physikalischer Rechenzentrumsgröße. Zugleich verringerte sich der Bedarf an kleinen Rechenzentren, weil Applikationen zunehmend in großen zentralen Rechenzentren betrieben wurden.