Open-Source im Test

Virtualisierung mit Oracle VM VirtualBox

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Mit der Open-Source-Software VirtualBox können Benutzer Betriebssysteme virtualisieren. Ein Test zeigt, was der kostenlose Hypervisor leistet.

Bei VirtualBox handelt es sich um einen Software-Hypervisor, der es Unternehmen und privaten Nutzern relativ einfach erlaubt, in die Virtualisierung von Betriebssystemen einzustiegen. Ein wesentlich Pluspunkt der Software: Sie ist größtenteils Open Source; zu Testzwecken kann sie beliebig und kostenfrei genutzt werden. Anweder, die VirtualBox nur für die eigene Verwendung einsetzen, müssen generell keine Gebühren zahlen. Die quelloffene Software eignet sich deshalb insbesondere gut zu Testzwecken im Rahmen von Virtualisierungsprojekten.

Virtualisierung: Egal ob Linux, Solaris oder Windows – VirtualBox ist eine einfache und praktische Lösung.
Virtualisierung: Egal ob Linux, Solaris oder Windows – VirtualBox ist eine einfache und praktische Lösung.

Entwickelt wurde die Software eigentlich vom deutschen Unternehmen innotek , das von Sun Microsystems übernommen wurde. Sun wiederum ist zwischenzeitlich unter das Dach von Oracle geschlüpft. Der von Larry Ellison geführte Konzern investiert weiter in die Entwicklung von VirtualBox, änderte aber den Namen in Oracle VM VirtualBox.

Zu den Vorzügen der quelloffenen Software gehört, dass sie fast alle gängigen Betriebssysteme als Host-Systeme unterstützt. Interessierte finden die passenden Dateien für Windows, Linux, Mac OS oder Solaris online. Die Open-Source-Variante lässt sich auch in Eigenregie aus den entsprechenden Quellen kompilieren.

Oracle VM VirtualBox im Überblick

Produkt

Oracle VM VirtualBox

Version

3.1.6

Hersteller

Oracle (Sun)

Download

Herstellerseite

Host-Systeme

Linux, Windows, Mac OS, Solaris

Gast-Systeme

Linux, Windows (bis inklusive Windows 7 und Server 2008 R2), Solaris, BSD; IBM OS/2, andere Einstellungen

Prozessoren

32- und 64-Bit

Zusatzfunktionen

Snapshot, nahtlose Integration mit dem HostSystem, 3-D-Beschleunigung, Zugriff auf USB-Geräte, RDP-Zugriff

Preis

kostenlos, Enterprise Lizenz zirka 50 Euro