Version 3.1.0

VirtualBox lernt mächtig dazu

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die quelloffene x86-Virtualisierungssoftware "VirtualBox" von Sun Microsystems liegt in der neuen Version 3.1.0 vor.
VirtualBox stammt ursprünglich von der schwäbischen Softwareschmiede innotek.
VirtualBox stammt ursprünglich von der schwäbischen Softwareschmiede innotek.

Dem neuen Release haben die Entwickler mehrere bedeutende Neuerungen spendiert. Zuvorderst wäre da wohl die Live-Migration ("Teleportation") zu nennen, das Umziehen eine VM-Sitzung von einem Host zum anderen im laufenden Betrieb. Speziell Entwicker dürften sich darüber freuen, dass sich VM-Zustände nun aus beliebigen Snapshots wiederherstellen lassen und nicht mehr nur aus dem letzten; außerdem kann man neue Snapshots nun auch ausgehend von anderen Snapshots erzeugen ("Branched Snapshots").

Weitere Neuerungen in VirtualBox 3.1.0 sind 2D-Videobeschleunigung für Windows-Gäste, flexiblere Storage-Anbindung (CD/DVD-Laufwerk an beliebigem IDE-Controller, auch mehrere Laufwerke möglich), Änderung der Netzanbindung im laufenden VM-Betrieb, experimentelle EFI-Unterstützung, Support für paravirtualisierte Netzadapter sowie verschiedenen plattformspezifische Optimierungen. Außerdem wurden jede Menge Fehlerchen und Fehler behoben. Details können Interessierte dem Changelog entnehmen.

Anwender können das ursprünglich in Deutschland entwickelte VirtualBox kostenlos herunterladen und einsetzen. Sun bietet bei Bedarf auch kostenpflichtige Abonnements mit Support an.