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Vintela verbindet Unix, Linux und Mac mit Microsofts SMS

11.08.2004

Vintela, Hersteller von Integrationssoftware, hat die "Vintela Management Extensions 1.0" (VMX) herausgebracht. Das Paket enthält Erweiterungen für den "System Management Server 2003" (SMS) von Microsoft, über die sich Funktionen zur Ermittlung, Bestandsaufnahme, Verteilung, Reporting und zur Remote-Administration für Verwaltungs-Server und Desktops zur Verfügung stellen lassen, unabhängig davon, mit welchem System diese betrieben werden, heißt es beim Hersteller.

VMX besteht aus drei Komponenten. Das Client-Modul sorgt für die Kommunikation zwischen dem SMS und angeschlossenen Rechnern. Sie basiert auf WEBEM (Open Web-based Enterprise Management), einer quelloffenen Implementierung von Standards, die von der Distributed Management Task Force (DMTF) entwickelt wurden, um die Verwaltung von Rechnerumgebungen im Unternehmen zu vereinheitlichen. Microsoft unterstützt WEBEM mit der API (Application Programming Interface "Windows Management Instrumentation".

Dazu gibt es ein Gegenstück, das auf dem SMS installiert wird, sowie eine Konsolenerweiterung, über die sich die Windows-fremden Plattformen verwalten lassen. Dabei nutzt VMX die gleichen Datenspeicher, Klassen und Objekte wie der SMS.

Die Preise für VMX beginnen bei knapp 1200 Dollar. Enthalten ist je eine Server- und Konsolenlizenz sowie vier Client-Lizenzen. Für jeden weiteren Client werden 75 Dollar fällig, die Anbindung weiterer Server kostet je 125 Dollar.

Für die Integration von Passwortverwaltung mit Unix, Linux und Active Directory bietet Vintela das Produkt "Vintela Authentication Services" an, die in einer 60 Tage kostenlos zu nutzenden Testversion zur Verfügung stehen. (lex)