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Vigos komprimiert Web-Seiten mit GZIP

18.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Hagener Unternehmen Vigos hat auf der CeBIT eine PCI-Steckkarte vorgestellt, mit der sich die Ladezeiten von komplexen Websites verringern lassen sollen. Der gemeinsam mit der Universität Wuppertal entwickelte "GZIP Accelerator" wird in den Server eingebaut und komprimiert abgefragte Seiten mittels GZIP. Dabei soll die Komponente 32 Megabyte pro Sekunde verarbeiten können. Gegenüber bislang verfügbaren Lösungen beanspruche das Verfahren keine Prozessorleistung des Servers.

Vorteile verspricht Vigos sowohl Surfern als auch Website-Betreibern. Anwender profitieren demnach von kürzeren Ladezeiten, vor allem, wenn noch kein breitbandiger Internet-Zugang verfügbar ist. Eine zusätzliche Software muss nicht installiert werden, da alle gängigen Browser GZIP unterstützen. Anbieter können Kosten senken, da die gepackten Daten ein geringeres Transfervolumen verursachen und somit geringere Gebühren an den Provider zu zahlen sind, so der Hersteller, der unter anderem Spiegel online und die Deutsche Telekom zu seinen Referenzkunden zählt. Der Preis für die zum Patent angemeldete PCI-Karte ist noch nicht bekannt. (lex)