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Redford

Viele Filme im Internet sind "ein Haufen Müll"

27.09.2011
US-Schauspieler und Regisseur Robert Redford (75) sieht im Internet eine Gefahr für die Filmkunst.
Robert Redford (2009)
Robert Redford (2009)
Foto: recubejim / flickr

"Heute kann ein Zwölfjähriger seinen eigenen Film drehen und ihn auf YouTube stellen. Aber dadurch entsteht ein Haufen Müll, und für das Publikum wird es immer schwerer herauszufinden, welchen Film es sich anzuschauen lohnt", sagte Redford den "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag).

Junge Filmemacher hätten heute zwar einen besseren Zugang zur Technologie und mehr Wissen, weil sie dank der neuen Technologien in ihrer Jugend mehr Filme sehen konnten. "Auf der anderen Seite hatten wir damals eine größere kreative Freiheit und eine bessere Unterstützung durch das Studiosystem. Wenn das Budget eines Films unter zwei Millionen Dollar blieb, konnten wir damals in Hollywood machen, was wir wollten. Das wäre heute undenkbar."

Am Donnerstag kommt Redfords neuer Film "Die Lincoln Verschwörung" in die deutschen Kinos. (dpa/tc)