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Dell Client Command Suite

Viele Client-PCs komfortabel und effizient verwalten

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Zur zentralen Verwaltung aller Rechner in einer Unternehmens-Netzwerkumgebung nutzen IT-Administratoren Client Management Tools. Jede Aufgabe erfordert allerdings ein jeweils darauf zugeschnittenes Tool. Doch es geht auch einfacher: Die Dell Client Command Suite stellt alle wichtigen Programme mit allen erforderlichen Funktionen als Komplettpaket zur Verfügung.

Viele IT-Admins kennen das: Jederzeit den kompletten Überblick über Zustand und Konfiguration aller Clients innerhalb eines Unternehmensnetzwerks zu behalten, zählt nicht gerade zu den einfachsten, aber dennoch zu den wichtigsten Aufgaben eines IT-Admins. So gilt es bei Bedarf in kürzester Zeit herausfinden, ob beispielsweise Treiber Probleme bereiten, ob und welche Tasks im System aktiv sind, sowie im Ernstfall schnell erkennen, ob und welche Funktionen, Nutzer oder Programme Rechte im System verletzen. Wichtig sind zudem Funktionen für die Bereitstellung oder die Inventur, etwa die Verwaltung von Lizenzen genutzter Programme.

Daher sind spezielle Tools hochwillkommen, die diese Aufgaben möglichst automatisch bewältigen. Speziell für Dell-PCs gibt es dafür die Dell Client Command Suite. Sie ist mit mehreren Automatisierungstools ausgestattet und zeichnet sich dadurch aus, dass sie als Komplettpaket die aktuell besten Verwaltungsfähigkeiten am Markt zur Verfügung stellt.

Die Suite läuft auf den folgenden Betriebssystemen:

  • Microsoft Windows 10 (32-Bit und 64-Bit)

  • Microsoft Windows 8.1 (32-Bit und 64-Bit)

  • Microsoft Windows 8 Enterprise (32-Bit und 64 Bit)

  • Microsoft Windows 7 (32-Bit und 64-Bit)

  • Microsoft Windows Vista Enterprise (32-Bit und 64-Bit)

Die Hardware-Voraussetzungen für die Command Suite sind folgende PC-Systeme:

  • Dell OptiPlex

  • Dell Latitude

  • Dell Precision

  • Dell Venue Tablet-PCs

  • Dell XPS ("Dell Command | Update" untersützt nur bestimmte Dell XPS-Systeme)

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Die drei Grundpfeiler der Command Suite

Das Konzept der Dell Client Command Suite beruht auf folgenden drei Kernfunktionen:

  • Die Bereitstellung und Konfiguration von Systemen erfolgt auf Basis der in Unternehmen gültigen Richtlinien. Hierzu gehört auch die Berücksichtigung der Nutzerzugangsberechtigungen.

  • Nach der Bereitstellung muss sich das jeweilige PC-System identifizieren, steuern und überwachen lassen.

  • Erforderliche Updates sind regelmäßig durchzuführen.

Das IT-Personal bekommt damit wichtige Funktionen in die Hand, mit denen sie die BIOS-Einstellungen der im Netzwerk integrierten Clients ändern und die PC-Systeme effektiv konfigurieren können. Die meisten mittelständischen und großen Unternehmen nutzen dafür eine Management-Konsole mit Lösungen wie Dell KACE, LANDesk oder Microsoft System Center zur zentralen Verwaltung ihrer kompletten IT-Strukturen.

Von Beginn an eingesetzt, lassen sich die Client-Systeme optimal pflegen und warten. Daraus resultiert letztendlich eine Verlängerung der Nutzungsdauer und eine sich daraus ergebende Kostenersparnis, da sich der Anschaffungszyklus für neue Hardware verlängert.

Im Paket der Dell Client Command Suite stecken insgesamt viele nützliche Tools, die dem IT-Administrator jede Menge Arbeit abnehmen sowie Zeit und Kosten sparen.

Dell Command | Deploy

Die Neueinrichtung von PCs, eine Hardware-Erweiterung oder der Austausch einer Hardware-Komponente gipfelt fast immer in einem "Treiber-Marathon". Meist dauert das Suchen nach dem richtigen Treiber, das Herunterladen und die Installation insgesamt viele Stunden.

Das in der Command Suite enthaltene Tool "Deploy" verfolgt das Konzept, immer das richtige Treiberpaket zur Verfügung zu stellen, inklusive einer einfachen Bereitstellung des Betriebssystems mit Unterstützung bekannter Lösungen wie Microsoft SCCM (System Center Configuration Manager), DELL KACE oder LANDesk. Sämtliche Treiber sind bereits entpackt und kompatibel zum jeweiligen Betriebssystem in "Deploy" enthalten. Jegliches Suchen nach Treibern, das Extrahieren und die Beurteilung, welche Treiberkomponenten davon zu verwenden sind, entfällt. Für Admins ist das eine enorme Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.

Dell Command | Configure

Sehr oft muss die Hardware eines Client-PCs für seinen Einsatzzweck vor Ort angepasst werden, um den Anforderungen zu genügen. Diese Hardware gilt es anschließend passend zu konfigurieren. Um das zu vereinfachen und unter geringem Zeitaufwand zu realisieren, hat Dell das Tool "Configure" in die Command Suite integriert. Configure ist eine grafische Oberfläche, die die Handhabung im Vergleich zur Bedienung über eine Kommandozeile deutlich vereinfacht.

Der Zweck des Tools besteht darin, Optionen der Konfiguration vor oder nach einer Installation des Betriebssystems zu definieren. Prinzipiell erstellt der Admin eine ausführbare Datei, in der alle festgelegten Optionen enthalten sind. Nach Ausführung der Datei ist der entsprechende Client-PC innerhalb kürzester Zeit korrekt konfiguriert. Solche vordefinierten Optionen sind beispielsweise

  • die Aktivierung eines TMP-Moduls,

  • der BIOS-Zugang nur über ein Passwort,

  • Optionen für die Nutzung von USB-Anschlüssen

  • die Aktivierung oder Sperrung von WLAN und Bluetooth

Configure funktioniert problemlos zusammen mit Microsoft SCCM. In LANDesk Management und Dell KACE Appliances ist es bereits enthalten.

Dell Command | Monitor

Dieses Tool stellt Funktionen bereit, um beispielsweise Asset-Informationen zentral zu erfassen und BIOS-Einstellungen anzupassen. Zudem lassen sich damit Ereignisse mit selbst generierten Benachrichtigungen mitteilen, etwa bei bestimmten Fehlerzuständen oder bei akut auftretenden Sicherheitsverstößen. Genau wie das Command-Tool funktioniert auch "Monitor" mit Microsoft SCCM und ist bereits im LANDesk Management System sowie in Dell KACE Appliance enthalten.

Dell Command | Power Manager

Hierbei handelt es sich um ein Management-Tool für den Akku von mobilen Client-PCs. Es stellt verschiedene Methoden der Akku-Nutzung zur Verfügung. Somit ist der Energieverbrauch im Akku-Betrieb optimal auf die jeweils persönlichen Arbeitsweisen des Nutzers anpasst. Das Tool stellt dabei folgende Funktionen bereit:

  • Informationen zum Zustand des Akkus

  • erweiterte Ladefunktionen

  • Peak Shift (Verwaltung der Spitzenzeiten für den Energiebedarf)

  • Überwachung der Akku-Temperatur

  • Verlängerung der Laufzeit

Der Admin hat dabei die Möglichkeit, alle Funktionen abhängig von Gruppenrichtlinien zu steuern.

Die Tools der Dell Client Command Suite lassen sich auf fast allen Dell-PC-Familien einsetzen, auch auf Tablet-PCs wie dem hier gezeigten Dell Venue 11 Pro Tablet.
Die Tools der Dell Client Command Suite lassen sich auf fast allen Dell-PC-Familien einsetzen, auch auf Tablet-PCs wie dem hier gezeigten Dell Venue 11 Pro Tablet.
Foto: Dell

Dell Command | Update Catalog

Mit diesem Tool lassen sich mit den Management-Konsolen Microsoft System Center, LANDesk Management Systems und Dell KACE Appliances aktuelle systemspezifische Updates der Treiber, Firmware und BIOS abrufen. Die Bereitstellung der Aktualisierungen ist somit für alle Dell-Business-Computer möglich. Die Informationen zu den bereitgestellten Aktualisierungen sind in einem Katalog zusammengefasst. Dieser wird pro Monat zweimal aktualisiert.

Dell Command | Update

Dieses Tool ist bereits ab Werk auf Dell-PCs installiert. Es erlaubt dem Nutzer, die Verwaltung seines PCs individuell zu konfigurieren. Außerdem lässt sich damit einstellen, ob Bereitstellung der Updates des Herstellers Dell automatisch erfolgen soll. Der Zweck dahinter ist, zeitraubende Suchvorgänge zu vermeiden und eventuelle Ausfallzeiten des Systems auf ein Minimum zu reduzieren. Nützlich ist das Tool immer dann, wenn Anwender keine Management-Infrastruktur einsetzen. Zur Planung und Installation dieser Updates kommt der oben genannte Update-Katalog zur Anwendung.

Dell Command | Intel® vPro™ Out of Band

Die Out of Band Technologie der Intel® Core™ vPro™ Prozessoren und der Intel® Core™ M vPro™ Prozessoren verbessert den Datenschutz und sorgt für effektiveres Arbeiten der IT-Verantwortlichen. Out of Band bezeichnet hierbei die Nutzung eines oder mehrerer Datenkanäle außerhalb der für die Datenübertragung sonst üblichen Kanäle. Das vereinfacht nicht nur die Modifikation von Systemeinstellungen durch das IT-Personal. Sie ist damit auch effektiver und vor allem sicherer gegen unbefugten Zugriffen, das Zurücksetzen von Passwörtern oder anderen ungewollten Veränderungen der Systemeinstellungen. Aktionen über Out of Band (OOB) sind sowohl auf einzelne als auch auf mehreren Systemen Dell vProTM-fähiger Clients gleichzeitig möglich.

Dell Command | PowerShell Provider

Dieses Tool gibt IT-Administratoren die Möglichkeit, Einstellungen der Hardware über PowerShell-Befehle dynamisch abzufragen und bei Bedarf auch zu verändern. Das Tool hat Dell einzig dafür entwickelt, seinen Kunden erweiterte Funktionen für die Skriptprotokoll-Präferenz zur Verfügung zu stellen.

Dell Command | KACE K1000 Express

Ein wesentlicher Bestandteil der Dell Client Command Suite ist die Basisversion der Dell KACE K1000 Systems Management Appliance. Unternehmen ohne oder mit einer nur begrenzten Systemmanagement-Lösung bekommen damit eine zuverlässige und effektive Lösung für die Verwaltung ihrer IT-Umgebung an die Hand. Sie funktioniert mit Notebooks, Desktops und Servern, auf denen das Betriebssystem Microsoft Windows läuft.

IT-Administratoren erfassen damit besonders einfach die Bestände der Hard- und Software ihrer IT-Strukturen. Zudem lassen sich - wenn vorhanden - die Intel® vProTM Fähigkeiten nutzen sowie Dell BIOS- und Treiberupdates durchführen. Auch Dell Garantien des Systems lassen sich damit komfortabel verwalten. Optimiert ist das Dell KACE K1000 Express zwar für das Management von Dell Windows Systemen. Jedoch lässt es sich genauso gut für das Management von Windows-Systemen anderer Hersteller einsetzen. Das erste Jahr der Nutzung ist für maximal 1.000 Systeme gebührenfrei. Danach ist die Appliance entsprechend der eingebundenen Anzahl der Systeme kostenpflichtig.

Fazit

Die Dell Client Command Suite ist ein umfangreiches Management-System für Dell-PCs, das dank der Vielzahl der vorinstallierten nützlichen Tools den IT-Administratoren die Arbeit erleichtert. Diese sind damit in der Lage, komfortabel und effizient alle wichtigen Aufgaben zur Bereitstellung und Konfiguration der IT-Systeme im Unternehmen zu erfüllen.

Zu beachten ist allerdings, dass Bereitstellungs- und Konfigurationsschritte von Systemen, die nicht mit der Dell Client Command Suite kompatibel sind, manuell erfolgen müssen. Je nach Anzahl solcher in der Unternehmens-IT vorhandenen PC-Systeme bedeutet das einen mehr oder weniger großen Arbeits- und Zeitaufwand.

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