Viel Sound für wenig Geld mit dem W200i von Sony Ericsson

04.01.2007
Der Markt für Billighandys wird mit der Zunahme von Mobilfunk-Discountern immer wichtiger, schließlich zahlen die Kunden die Geräte hier aus der eigenen Tasche. Mit dem W200i bringt Sony Ericsson einen Einsteiger, der vor allem Musikfreunde begeistern wird; technisch hat es sonst wenig zu bieten.

Die Entwicklung im Mobilfunkmarkt kennt grundsätzlich nur den Weg des technischen Fortschritts. Vor allem Vertragskunden, die bei Abschluss oder Verlängerung das Endgerät praktisch geschenkt bekommen oder lediglich einen kleinen Obolus entrichten, freuen sich über einen Mini-PC im Hosentaschenformat. Doch zunehmend gewinnen auch Lowbudget-Handys an Aufmerksamkeit, nicht zuletzt durch die Zunahme der Mobilfunk-Discounter, bei denen in der Regel nur eine SIM-Karte bezogen werden kann - das Handy wird aus der eigenen Tasche bezahlt.

Doch trotz der niedrigen Preise möchten die Kunden auf einige Funktionen nicht mehr verzichten müssen, besonders interessant ist für eine Vielzahl der Nutzer ein MP3-Player. Hier bringt Sony Ericsson das W200i ins Spiel: Der Barren hat optisch eine entfernte Ähnlichkeit mit dem W800i des Herstellers, geizt aus Kostengründen allerdings bei der Technik.

Während andere Modelle der Walkman-Reihe mit hochauflösenden Displays und Kameras beeindruckten, gehen die Entwickler mit dem W200i auf eine zweijährige Reise in die Vergangenheit. Neben einem 176x220 Pixel CSTN-Bildschirm erwartet den Fotofreund nur eine VGA-Kamera, mit der Bilder in nicht abzugsreifer Qualität erfasst werden. Der Schwerpunkt des Billighandys liegt zweifellos im auditiven Bereich. Zwar ist die Kapazität des Speichers nicht bekannt, aufgrund der Möglichkeit zur Erweiterung durch M2-Sticks spielt dieser Aspekt nur eine geringe Rolle.

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