SharePoint-Plattform

Viel Platz für Drittanbieter

19.01.2012
Microsoft hat SharePoint 2010 mit vielen Erweiterungen ausgestattet. Dennoch kommt der Markt für Add-ons aufgrund der zunehmend strategischen Ausrichtung der Plattform jetzt erst so richtig in Schwung.

Als "überraschend konsequente Weiterentwicklung" haben die Experten von Campana & Schott Version 2010 von SharePoint bezeichnet. Dazu zählt zum Beispiel die Integration der von Microsoft in den vergangenen Jahren übernommenen Techniken wie Groove (Collaboration, Offline-Verfügbarkeit Web-basierender Daten), ProClarity (Business Intelligence) und FAST (Suchtechniken). Zentrale Neuerungen gibt es im Bereich Usability (Ribbon UI, Workspace und Office Web Applications). Seine Hausaufgaben hat Microsoft auch in puncto Web-2.0-Funktionen gemacht.

Äußerst interessant für viele Unternehmen dürften auch die Business Connectivity Services von SharePoint 2010 sein, mit denen sich Daten aus Fremdsystemen editieren und einfache Methoden etwa auf SQL-Datenbanken ausführen lassen. Die Office-Business-Applikationen (OBA) sorgen dafür, dass in ihrer gewohnten Office-Umgebung mit ERP-Geschäftsdaten auch offline arbeiten können, um diese später über den SharePoint Workspace zu synchronisieren.

Mehr zum Thema: Das bringt SharePoint 2010.

Tools - die Chancen des Markts

Mit derartigen Neuerungen wächst die Bedeutung von SharePoint weit über die einer abteilungsinternen Spielwiese für die dokumentenzentrierte Teamarbeit hinaus. Doch wer glaubt, damit werde der Markt für SharePoint-Add-ons von Drittanbietern eingegrenzt, der irrt. Will man im Bereich spezieller Disziplinen mehr, offenbart die Plattform noch genügend Lücken. Hier einige Beispiele für Tool-Ergänzungen:

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